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Vorbereitung auf den Klimawandel

In Göfis wurde über die Schritte zur Anpassung an den Klimawandel informiert. VLK/Hofmeister

In Göfis wurde über die Schritte zur Anpassung an den Klimawandel informiert.

 VLK/Hofmeister

In Göfis war die zweite Impulsveranstaltung des Landes, die den Klimawandel zum ­Inhalt hatte.

Regionale Klimamodelle für den Alpenraum zeigen, dass die Klimaerwärmung in den nächsten Jahren voranschreiten wird. Mit zwei Impulsveranstaltungen „Bereit für das Klima von morgen?“ rücken die Landesregierung, die beiden Vorarlberger Leader-Regionen und die Regios die möglichen Handlungsfelder von Gemeinden im Bereich der Klimawandelanpassung in den Fokus. Die zweite ging vor Kurzem in Göfis über die Bühne.

Gemäß aktuellsten Klimaszenarien ist mit einer Erhöhung um weitere 1,2 bis 1,4 Grad zu rechnen, bis zum Ende des Jahrhunderts sogar um zwei bis vier, im Extremfall um bis zu sechs Grad. Auch in Vorarlberg ist bereits ein Trend zu mehr Starkregen und mehr Hitzetagen zu beobachten.

Spürbar. „Es ist fünf vor zwölf. Heuer waren die Auswirkungen des Klimawandels in Vorarlberg besonders spürbar: ein Wärmerekord des Bodensees, Ernteausfälle für Obstbauern und Obstbäuerinnen, Felsstürze in der benachbarten Schweiz, Muren und Schlammlawinen. Die Gletscher schmelzen dahin sprichwörtlich wie Eis an der Sonne“, sagte Landesrat Johannes Rauch.

Die Landesregierung setzt daher schon heute auf Vorsorgemaßnahmen, um Schäden und Kosten durch den Klimawandel so gering wie möglich zu halten, betonten die Landesräte Rauch und Schwärzler. Auch Gemeinden und Regios setzen Schritte zur Klimawandelanpassung und thematisierten diese im Rahmen von zwei Impulsveranstaltungen in Dornbirn und Göfis.

Aktionspläne. Das Land Vorarlberg verfügt seit 2015 über eine Klimawandel-Anpassungsstrategie, die in jährlichen Aktionsplänen konkretisiert wird. Mit frühzeitigen Maßnahmen wird das Ziel verfolgt, Vorarlberg besser auf die tatsächlichen oder erwarteten Auswirkungen der Klimaänderung vorzubereiten, heißt es vonseiten des Landes.

„Gerade jene Regionen, die schon bisher besonders engagiert waren, sind heute gefordert, diesen Weg konsequent fortzusetzen und weiter voran zu gehen. Wir werden unsere Bemühungen nochmals intensivieren“, bekräftigte Landesrat Rauch.

Energieautonomie. Man kann den Klimawandel bejammern, aber er findet statt. Das heißt, man muss etwas tun“, sagte Schwärzler. Der erste Schritt in Vorarlberg, um der Entwicklung entgegenzuwirken, sei die Umsetzung der Ziele der Energieautonomie mit Hilfe der 101 enkeltauglichen Maßnahmen.

Der zweite Schritt bestehe darin, sich so gut wie möglich auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten. Dazu gehöre zum einen die Risiko­minimierung durch Hochwasserschutz im Tal und Schutzwaldpflege in den Berggebieten, zum anderen aber auch die Eigenverantwortung – etwa beim Bauen durch Maßhalten bei der Bodenversiegelung.

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