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Natura 2000

Vorerst keine weiteren Gebiete

Bei ihrer Konferenz haben sich die Landeshauptleute gegen die Nominierung weiterer Natura 2000-Gebiete ausgesprochen. Diese soll es nur geben, wenn eine Evaluierung der anderen EU-Staaten einen Rückstand Österreichs aufzeigt. Tirols Landeshaupt­mann Günther Platter (ÖVP) forderte ein Ende des diesbezüglichen Vertragsverletzungsverfahrens.

„Ich freue mich, dass meine Kollegen die Auffassung teilen, dass der Verhandlungsspielraum ausgeschöpft ist und es keine Nachnominierungen geben soll. Die Verhandlungen sind für uns abgeschlossen“, sagte Platter im Anschluss an die Konferenz über den einstimmigen Grundsatzbeschluss. Die Landeshauptleute würden sich zwar klar zum Naturschutz bekennen, doch die Brüsseler Vorgaben nähmen einigen Regionen jeden Spielraum.

Die Verantwortlichen des WWF Österreich zeigten sich von den Beschlüssen der Landeshauptleute empört. „Wir müssen das heimische Naturerbe bewahren, anstatt es weiter zu schwächen. Daher ist es völlig inakzeptabel, dass sich die Bundesländer vor ihren Verpflichtungen drücken wollen“, kritisierte Christoph Walder, Bereichsleiter Naturschutz beim WWF.

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