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vorarlberger der woche

„Pfadi“ seit über vier Jahrzehnten

Stefan Moosbrugger beim Wolfurter Pfadfinderheim Klaus Hartinger

Stefan Moosbrugger beim Wolfurter Pfadfinderheim Klaus Hartinger

Der 53-jährige Stefan Moosbrugger ist seit 2001 Haupt­organisator des Wolfurter Pfadfinder-Flohmarkts und seit seiner Kindheit beim Verein dabei.

Rund 45 Jahre ist es her, dass der Wolfurter Stefan Moosbrugger Mitglied bei der Ortsgruppe der Pfadfinder wurde. Ältere Geschwister waren schon dabei und es war unter anderem die Freiheit, die ihn damals anzog, erinnert sich der heute 53-Jährige. „Bei den Pfadfindern gibt es sehr viel Freiheit. Wichtig sind auch die Eigenverantwortung, der Umgang mit der Natur, und die Lager waren schon sehr eindrücklich“, erzählt er. All das habe ihn als Kind sehr fasziniert und sei auch in seiner Jugendzeit sehr spannend gewesen.

Beruflich ist Moosbrugger seit seinem Zivildienst bei der Lebenshilfe im Sozialbereich tätig. „Das hat sich irgendwie so ergeben.“ Er hat die Ausbildung zum psychiatrischen Krankenpfleger gemacht und ist mittlerweile Bereichsleiter für die Erwachsenenpsychiatrie am Landeskrankenhaus Rankweil.

Vizeobmann. Den Pfadfindern hat er all die Jahre die Treue gehalten. Seit 2001 ist er zudem Vizeobmann des Vereins und Hauptorganisator des Flohmarkts, der alle drei Jahre über die Bühne geht (siehe rechts). Einen Großteil seiner Freizeit verbringt er daher mit den „Pfadis“. Intensiv wird das vor allem dann, wenn Veranstaltungen organisiert werden müssen. Wobei die Hauptaufgabe der Pfadfinder nicht Veranstaltungen, sondern die Jugendarbeit sei, erläutert Moosbrugger.

Die Pfadfinder sind beim Wolfurter allerdings zu einem großen Teil auch Familiensache. Zwei seiner drei Kinder sind ebenso mit dabei, erzählt der 53-Jährige, das dritte habe sich aber nie dafür interessiert. Aber nicht nur die Familie, auch viele Freundschaften haben mit dem Verein zu tun – Beziehungen, die sich über die vielen Jahre entwickelt und wohl auch gefestigt haben und dort gelebt werden.

Nachhaltigkeit. Rund 140 aktive Pfadfinder hat die Ortsgruppe Wolfurt derzeit, informiert Moosbrugger. Dazu kommen noch an die 100 bis 150 „Altpfadfinder“. Vom Volksschulalter bis knapp 80 Jahren ist das Altersspektrum der Vereinsmitglieder. Die Älteren kämen vor allem dann zum Einsatz, wenn es etwas zu organisieren gebe – etwa den Ball im Frühjahr, eben den Flohmarkt alle drei Jahre oder die neue Fahrradbörse. Wichtig ist es den Pfadfindern dabei, das Geld nachhaltig zu verdienen, sagt Moosbrugger – „auf Pfadi-Art“. Der Umweltgedanke sei beim Tun des Vereins stets vorhanden.

Nachwuchsprobleme gibt es bei den Wolfurter Pfadfindern derzeit nicht, sagt der stellvertretende Obmann – wenngleich es in der Gemeinde zahlreiche sehr aktive Vereine gebe. Aber „Konkurrenz belebt das Geschäft“ und es sei wichtig und sinnvoll, wenn sich Kinder und Jugendliche überhaupt in einem Verein engagierten.

Die Natur ist für Moosbrugger nicht nur als Pfadfinder, sondern auch sonst wichtig. „Bewegung in der Natur“ umreißt er denn auch seine übrigen Freizeitaktivitäten – ob das nun Wandern, Skifahren oder Radfahren ist.

Brigitte Kompatscher

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