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Zahnprophylaxe: 25.000 Kinder untersucht

Zahnhygiene ist schon für die Kleinsten wichtig.  APA

Zahnhygiene ist schon für die Kleinsten wichtig.  APA

Zahnprophylaxe für Kinder und Jugendliche wird hier­zulande seit Langem von den Krankenkassen bezahlt.

Die Basis für gesunde und gepflegte Zähne wird schon in der frühen Kindheit gelegt. In Vorarlberg werden deshalb jedes Jahr in den Zahnambulatorien der Gebietskrankenkasse, durch Zahnärzte in der freien Praxis sowie durch den Einsatz von zwei Dentomobilen rund 25.000 zahnprophylaktische Untersuchungen durchgeführt, teilt die VGKK in einer Aussendung mit.

Dabei werden die Zähne der Kinder auf Karies, Fehlstellungen und Pflegemängel geprüft. Organisiert werden die Maßnahmen von der Zahnprophylaxe Vorarlberg GmbH.Die Kosten für diese Untersuchungen werden zur Gänze von den sozialen Krankenversicherungsträgern bezahlt. Im Vorjahr beliefen sie sich auf insgesamt rund 337.000 Euro.

Im Regierungsprogramm zur Sozialversicherung wird als ein Ziel die Etablierung der Zahnprophylaxe für Kinder und Jugendliche als Kassenleistung genannt. „Das ist in Vorarlberg schon seit Jahrzehnten der Fall. Dieses damals innovative und heute noch sinnvolle Projekt kann der Regierung hinsichtlich Organisation und Durchführung gerne als Vorlage dienen“, meint dazu VGKK-Obmann Manfred Brunner.

„Regionale Innovationen, von denen es neben der Zahnprophylaxe noch viele weitere gibt, sind auch künftig wichtig und können als Modell für eine österreichweite Umsetzung dienen. Dieser Innovationsgeist darf nicht durch eine möglicherweise geplante Zentralisierung in Wien verloren gehen“, warnt Brunner.

In den Zahnambulatorien der VGKK wurden rund 400 Kinder untersucht. Dabei gehe es aber nicht nur um die Untersuchung allein, sondern vor allem bei Kindern im Kindergartenalter auch darum, sie auf spielerische Weise mit der zahnärztlichen Ordination vertraut zu machen, heißt es vonseiten der VGKK. In diesem Rahmen dürfen die Kinder Instrumente anfassen und – soweit das möglich ist – ausprobieren. Damit sollen eventuell vorhandene Ängste abgebaut werden bzw. sollen diese gar nicht entstehen.

Die Prophylaxeassistentin im Zahnambulatorium erklärt den kleinen Besuchern zudem kindgerecht die Entstehung von Karies und demonstriert ihnen anhand eines Modells die korrekte Zahnpflege. Damit die Motivation über den Info-Tag hinaus anhält, gibt es als kleine Unterstützung unter anderem einen „Max-Prophylax- Zahnputzbecher“, eine Kinderzahnbürste und eine Zahncreme für zu Hause.

Die Kariesparameter haben sich im Vergleich zum vorangegangenen Untersuchungszeitraum leicht verbessert, teilt die VGKK mit. Bei rund 7000 Kindern – etwa 28 Prozent der Untersuchten – wurde Karies an Milchzähnen bzw. bleibenden Zähnen festgestellt. Im Jahr zuvor waren 29 Prozent der Kinder betroffen.

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