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Bregenz

Begleiter auf dem Wegzur Energieautonomie

Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrat Erich Schwärzler und Josef Burtscher, Geschäftsführer des Energieinstituts (v.l.).  VLK/Wirth

Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrat Erich Schwärzler und Josef Burtscher, Geschäftsführer des Energieinstituts (v.l.).  VLK/Wirth

Mitarbeiter des Energieinstituts beraten Bürger, Unternehmer und Gemeinden, um Ziel der Autonomie zu erreichen.

Bis ins Jahr 2050 soll Vorarl­berg erergieautonom sein – so zumindest lautet das Ziel, das die Verantwortlichen der Landesregierung ausgegeben haben. Um dieses zu erreichen, benötige es die Unterstützung der Bürger, Wirtschaftstreibenden und Gemeindeverantwortlichen, betonte Landeshauptmann Markus Wallner am Dienstag im Rahmen des Pressefoyers. Wesentliche Begleiter auf dem Weg zur Ener­gieautonomie seien die 45 Mitarbeiter des Energieinstituts, die sich mit praxisnahen Vorschlägen in allen drei Bereichen einbringen würden.

Beratung gefragt. Um die Arbeit des Energieinstituts zu gewährleisten, ist vonseiten des Landes für das Jahr 2018 eine Basisförderung in Höhe von 830.000 Euro budgetiert. „Ein Teil davon ist für die Ener­gieberatung zweckgebunden, die für die Ratsuchenden in der Regel kostenlos ist“, erklärte Wallner. Die Energieberatung werde jährlich von rund 1000 Privaten genutzt. In den vergangenen 20 Jahren hätten etwa 20.000 Menschen Antworten auf Fragen zu Neubauten, Sanierung, Heizung, Haustechnik, Energieausweis und Förderungen erhalten.

Auch die Zahlen bei den ener­gieeffizienten Gemeinden könnten sich sehen lassen. 46 Vorarlberger Kommunen seien Teil des europaweiten e5-Programms. Rund 80 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung würden in einer e5-Gemeinde wohnen.

Josef Burtscher, Geschäftsführer des Energieinstituts, verwies auf das Portfolio der Einrichtung. Seit der Gründung im Jahr 1985 hätten sich die Angebote ständig erweitert. Die Herausforderung Ener­gieautonomie 2050 sieht er als „langfristiges Projekt, an dem kontinuierlich gearbeitet wird“. Nach Ansicht der Ener­gieexperten befinde sich Vorarlberg auf einem guten Weg. „Von 101 enkeltauglichen Maßnahmen, die erarbeitet wurden, wurden inzwischen 40 umgesetzt“, bilanzierte Landesrat Erich Schwärzler.

Das für 2020 gesteckte Zwischenziel in Sachen CO2-Reduktion werde wohl erreicht. Im Bereich Solar werden die Ziele eher übererfüllt. Sorgen bereite aber nach wie vor das Thema Verkehr.

 Sonja Schlingensiepen

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