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Innsbruck/Frastanz

Kokainmenge inAbwasser steigt

Primar Dr. Michael Willis.   NEUE-Archiv

Primar Dr. Michael Willis.  
 NEUE-Archiv

Die nachgewiesene Menge an Kokain im Abwasser in Innsbruck ist im Steigen. Dies ist eine der wesentlichen Erkenntnisse einer vom Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck (GMI) durchgeführten Untersuchung. Die Entwicklung in der Tiroler Landeshauptstadt folge damit dem europäischen Trend, hieß es in einer Aussendung. In Innsbruck wird als bisher einziger Stadt Österreichs das Abwasser auf vier verbotene Substanzen Kokain, MDMA (Ecstasy), Amphetamin und Metamphetamin untersucht. Die im Untersuchungszeitraum nachgewiesenen Mengen an Amphetamin, MDMA und Metamphetamin würden einen stabilen Verlauf zeigen. Auffällig sei, dass vor allem MDMA bevorzugt an Wochenenden und vor ­Feiertagen konsumiert ­werden.

„Ecstasy ist eine Partydroge und wird primär an Wochenenden konsumiert, wogegen Amphetamin und Kokain einerseits im Rahmen einer Abhängigkeit täglich, andererseits aufgrund ihrer leistungssteigernden Wirkung auch im Berufsleben und damit auch an Arbeitstagen unter der Woche konsumiert werden“, meinte Michael Willis, Leiter des Vorarlberger Kompetenz- und Behandlungszentrums für Suchterkrankungen Maria Ebene in Frastanz.

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