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Frauenvolksbegehren: „Gemeinsam stärker“

SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Veronika Keck (l.) und SPÖ-Landesfrauengeschäftsführerin Jeannette Greiter.  SPÖ Vorarlberg

SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Veronika Keck (l.) und SPÖ-Landesfrauengeschäftsführerin Jeannette Greiter.  SPÖ Vorarlberg

„Mehr Beteiligung! Mehr Bewegung! Mehr Feminismus!“, forderten die SPÖ-Frauen am gestrigen Weltfrauentag.

SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Veronika Keck und SPÖ-Landesfrauengeschäftsführerin Jeannette Greiter machten am gestrigen Weltfrauentag auf die Frühjahrskampagne der SPÖ-Frauen aufmerksam. „Mehr Beteiligung! Mehr Bewegung! Mehr Feminismus!“, lauten die Schlagworte dafür.

Frauen machen über 50 Prozent der Bevölkerung aus und sind doch in vielen Lebensbereichen unterrepräsentiert, stellten die beiden fest. „Frauen verdienen die Hälfte der Plätze in allen Entscheidungsfunktionen der Politik und Wirtschaft. Um das zu garantieren, braucht es gesetzliche Maßnahmen wie beispielsweise Quoten“, sagte Keck.

Thematisiert wurden auch die Ungleichheiten beim Einkommen: Die Lohnschere zwischen Männern und Frauen lag 2017 in Österreich bei 21,7 Prozent. Laut Statistik Austria verdienen ganzjährig vollbeschäftigte Arbeitnehmer in Vorarlberg jährlich 50.888 Euro, ganzjährig vollbeschäftigte Arbeitnehmerinnen hingegen 36.003 Euro. Das ergibt eine Differenz von 29,2 Prozent. Diesbezüglich fordern die SPÖ-Frauen eine vollkommene Lohntransparenz in öffentlichen und privaten Betrieben.

Und zur Kinderbetreuung in Vorarlberg stellten Keck und Greiter fest: Noch immer gebe es viel zu wenige Betreuungsplätze, speziell für die unter Dreijährigen, aber auch für Schulkinder. Die Betreuungsquote bei den unter Dreijährigen liege in Vorarlberg unter dem Österreichschnitt. Außerdem gebe es hierzulande die meisten Schließtage in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Im Bundesschnitt liegen diese bei 22,3 Tagen, in Vorarlberg sind es 36,4 Tage.

Derzeit würden viele wichtige Maßnahmen wie der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen, gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder die 30-Stunden-Woche von Tausenden Frauen gemeinsam im Frauenvolksbegehren gefordert, hieß es weiter. Über 200.000 Frauen und Männer hätten es mittlerweile bereits unterschrieben. Veronika Keck dazu: „Wir rufen auf, es uns gleichzutun und zu unterschreiben, denn gemeinsam sind wir stärker!“

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