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Feldkirch

KIT: Einsatzzahlen weiter hoch

Unterstützung bei Bewältigung traumatischer Ereignisse

230 Einsätze haben die insgesamt 85 ehrenamtlichen Mitarbeiter der Krisenintervention und Notfallseelsorge Vorarlberg (KIT) im vergangenen Jahr absolviert. Das waren um drei mehr als noch 2016. Die 56 Frauen und 29 Männer aus ganz Vorarlberg stehen Menschen unmittelbar nach traumatischen Ereignissen wie plötzlichen Todesfällen oder schweren Unfällen bei. Sie helfen den Betroffenen in den ersten Stunden, mit der Trauer und dem Schmerz umzugehen, informierte KIT-Koordinator Thomas Stubler in einer Aussendung.

Rund um die Uhr. KIT Vorarl­berg wurde im Herbst 1999 gegründet und hat sich zu einem wichtigen Teil der Rettungskette entwickelt. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind ganzjährig rund um die Uhr in Bereitschaft. Auch Einsatzkräfte können die Unterstützung des KIT in Anspruch nehmen.

Die Zahl der Betreuungs-Einsätze bewegt sich seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau, berichtete Stubler. Im Vorjahr wurden 984 Betroffene unterstützt (2016: 1179 Personen). Dabei haben die Helfer 1472 ehrenamtliche Einsatzstunden geleistet (2016: 1546 Einsatzstunden).

Bei der Mehrzahl der Fälle (83) ging es 2017 um die Betreuung nach einem plötzlichen Todesfall. 65 Einsätze waren nach Unfällen notwendig. 37 Mal waren die KIT-Helfer bei der Überbringung einer Todesnachricht dabei.

Bei 104 Einsätzen wurden die Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr durch Polizeibeamte zur Unterstützung gerufen. 45 Mal forderten Rettungssanitäter das KIT an. Alarmiert werden die Helfer über die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch.

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