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Feldkirch

Schweizer Profi-Sportler erfolgreich operiert

Bild links: Knie MRT, rechts: René El Attal, Christian Zock und Alexan­der Gohm nach der zweiten Operation.  Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H.,

Bild links: Knie MRT, rechts: René El Attal, Christian Zock und Alexan­der Gohm nach der zweiten Operation.  Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H.,

Am LKH Feldkirch wurde eine Knorpel­zell-Transplantation an Super-League-Spieler Christian Zock durchgeführt.

Die 23-jährige Profifußballer Guy Christian Zock A Bep aus Kamerun hat vier Spiele mit der kamerunischen Nationalmannschaft bestritten und ist aktueller Stammspieler beim FC Sion in der Schweizer Super League – der höchsten Schweizer Fußballliga. Im vergangenen Herbst verletzte sich der Sportler am rechten Knie. Im LKH Feldkirch holte der Fußballer beim Sporttraumatologen Alexander Gohm eine zweite Expertenmeinung ein. Gemeinsam mit Manager J.J. Domingos entschloss sich Zock, die Knieverletzung in Feldkirch behandeln zu lassen. Am 13. Februar unterzog sich der 23-Jährige folglich einer Knorpelzelltransplantation.

Dabei wurden als erster Schritt zunächst Knorpelzellen von einem wenig belasteten Bereich des betroffenen Gelenks entnommen. „Dann werden diese Zellen in vitro –, also künstlich im Labor in einer Nährlösung vermehrt. Nach zirka sechs Wochen sind genügend Zellen herangezüchtet worden, um diese in den Knorpelschaden einzupflanzen“, erklärt Alexander Gohm. Dabei bringt der Chirurg während einer zweiten Operation die Knorpelzellen auf eine Kollagen-Trägersubstanz (=Matrix) auf und näht diese in den Defekt ein. Der Eingriff dauert rund eine Stunde.

Schritt für Schritt. Der Vorteil dieser Methode liegt laut Gohm darin, dass die Knorpelschäden mit körpereigenen Zellen behandelt werden. Nach einer solchen Operation kann der Patient bereits einen Tag später unter Aufsicht eines Physiotherapeuten wieder aufstehen. Mittels elek­trischer Bewegungsschiene wird das Knie zudem passiv im Bett bewegt, um langsam den normalen Bewegungsumfang wiederzuerlangen. Nach rund sechs Wochen kann die Belastbarkeit gesteigert werden und ab dem dritten Monat nach dem Eingriff ist Low-Impact-Sport (Radfahren, Rudern oder Schwimmen mit niederer Intensität) möglich. Nach einem Jahr sollte das Gelenk wieder vollständig hergestellt sein.

Die Operation von Guy Chris­tian Zock verlief erfolgreich, heißt es in einer Aussendung vonseiten des LKH. Mittlerweile ist der Athlet mobilisiert und in physiotherapeutischer Behandlung – sein langfristiges Ziel ist die Rückkehr in den Profifußballsport. „Und hier stehen die Zeichen bei einem guten Heilungsverlauf und entsprechender Rehabilitation sehr gut“, ist Abteilungsleiter René El Attal überzeugt.

Christian Zock hat sich das Ziel gesetzt, eines Tages in einer der Top-5-Ligen zu spielen. Durch diese Verletzung wird er einige Monate ausfallen, aber er ist überzeugt, dass er nach einer professionellen Reha und entsprechendem Aufbautraining noch stärker zurückkehren
wird.

<p class="caption">Bild links: Knie MRT, rechts: René El Attal, Christian Zock und Alexan­der Gohm nach der zweiten Operation.  Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H.,</p>

Bild links: Knie MRT, rechts: René El Attal, Christian Zock und Alexan­der Gohm nach der zweiten Operation.  Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H.,

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