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Bregenz/wien

Das Pflege-Management Forum in Wien ist seit zehn Jahren Österreichs größte Plattform für Führungskräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege. Heuer haben sich bei der Veranstaltung 45 Fachleute aus allen Sparten des Pflegebereichs sowie aus Politik und Verwaltung mit den Herausforderungen und aktuellen Fragen befasst. Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker legte bei einer Podiumsdiskussion den Fokus auf die Abschaffung des Pflegeregresses und erläuterte Folgen, Auswirkungen und nötige Maßnahmen.

Für Wiesflecker war die Teilnahme gut investierte Zeit: „Es ist gelungen, die Steuerungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die wir in Vorarlberg im Bereich Pflege haben. Weichenstellungen nach der Abschaffung des Pflegeregresses mitzugestalten, darin sehe ich meine politische Verantwortung.“ Unabhängig davon sei die finanzielle Abgeltung durch den Bund nach wie vor ein großes Thema. „Hier laufen nach wie vor die Abklärungen zwischen dem Bund und den Ländern. Es ist aber noch ein weiter Weg“, erklärte die Landesrätin.

Immerhin ergebe sich durch die Abschaffung des Vermögensregresses auch die Chance, die mittel- bzw. langfristige Finanzierungssicherheit der Pflege endlich zu klären. Österreich könne den Weg einer Pflegeversicherung gehen oder beim steuerfinanzierten System bleiben. Letzteres bedeutet, dass ein Teil des Steueraufkommens zweckgebunden für die Pflege reserviert werden muss. „Leider finden sich im Regierungsprogramm der Bundesregierung weder für das eine noch für das andere Modell Vorschläge“, merkte Wiesflecker an.

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