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Gemeinsame Linie in der Landwirtschaft

Landesrat Erich Schwärzler. Klaus Hartinger

Landesrat Erich Schwärzler.

 Klaus Hartinger

Landesagrarreferenten besprachen in Hittisau Anliegen der Bauern. Machbarkeitsstudie zu Glyphosat beschlossen.

Bei der Konferenz der Landesagrarreferenten am Freitag in Hittisau hat Bundesministerin Elisabeth Köstinger über den Stand der Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und die Finanz­engpässe nach dem EU-Austritt von England informiert. „Dazu gab es eine klare gemeinsame Position, dass die Finanzmittel für die bäuerlichen Familienbetriebe nicht gekürzt werden dürfen. Wenn weniger Geld bereitgestellt wird, müssen diese Gel­der neu verteilt werden, nämlich von den landwirtschaftlichen Industriebetrieben hin zu den kleinen Betrieben“, betonte Agrarlandesrat Erich Schwärzler nach der Tagung.

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz war die Verwendung von heimischen Lebensmitteln. Es solle klargestellt werden, dass Bundeseinrichtungen diese verstärkt zu kaufen haben, sagte Köstinger. Auch seitens der Länder gab es ein klares Bekenntnis zum Regionalmarkt, weil durch diesen heimische Arbeitsplätze und regio­nale Wertschöpfung geschaffen werden könnten.

Darüber hinaus wurde einstimmig eine gemeinsame Machbarkeitsstudie von Bund und Ländern betreffend Glyphosat beschlossen. Darin geht es unter anderem um rechtliche Aspekte der Anwendung beziehungsweise des Verbots des Stoffes. Auch die Wirkungsweise von und Alternativen zu Glyphosat werden in der Studie behandelt. Ein erster Bericht soll bis Ende 2018 vorliegen.

Bürokratieabbau. Auch „eine berechtigte Forderung“ der Bauern nach Bürokratieabbau und besserer Beteiligung an der Wertschöpfungskette der Lebensmittel wurde beraten, wie es in einer Aussendung heißt. Erfreulich ist für Schwärzler, dass bei der Neuabgrenzung der Berggebiete in Vorarlberg zusätzlich rund 1600 Hektar in die Berggebietskulisse aufgenommen werden.

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