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Lustenau

„Gewächshaus“ weicht Neuem

Anstelle des „Gewächshauses“ wird ein dreigeschossiger Bau errichtet. Lukas Hämmerle

Anstelle des „Gewächshauses“ wird ein dreigeschossiger Bau errichtet. Lukas Hämmerle

Dreigeschossiges Gebäude gegenüber Raiffeisenbank geplant. Mit Neubau soll auch Quartiersambiente geschaffen werden.

Die Zentrumsgestaltung in Lustenau geht in eine neue Phase. Zwischen dem Restaurant „Freigeist“ und dem sogenannten „Vis-à-vis“ in der Raiffeisenstraße 18 wird nach Plänen aus dem Architekturbüro Baumschlager Eberle ein neues Gebäude errichtet. Dieses soll künftig Platz für Arbeitsräume und Wohnungen bieten. Um den Neubau zu ermöglichen, haben die Lustenauer Gemeindevertreter am Donnerstagabend einstimmig den Verkauf des entsprechenden Grundstücks an die Haberl Baugesellschaft beschlossen.

Bereits seit einigen Jahren hatten die Gemeindeverantwortlichen die Absicht, die Liegenschaft zu bebauen. Nach einem entsprechenden Architekturwettbewerb im Herbst 2013 ging der Zuschlag an das erwähnte Projekt von Baumschlager Eberle. Aufgrund von Problemen mit Abstandsflächen zu den Nachbargrundstücken kam es jedoch nie zur Umsetzung. Dank Adaptierungen des Entwurfs und einem zwischenzeitlich verordneten Bebauungsplan steht nun einer Realisierung nichts mehr im Wege, heißt es in einer Aussendung der Marktgemeinde. Nach den Behördenverfahren soll noch heuer im Herbst der Spatenstich für das Gebäude gesetzt werden. Ende 2019 soll dieses bezugsfertig sein.

Zurückhaltend. Der leitende Architekt Ulli Grassmann und Bauunternehmer Helmut Haberl stellten die Projektpläne bei der Gemeindevertretungssitzung am Donnerstag vor. „Das Gebäude hält sich architektonisch zurück und wird sich durch Höhe, Abstufungen und traditionelle Materialien der Außenhaut gut in den baulichen Kontext der Umgebung einfügen“, erklärte Grassmann.

„Der dreigeschossige Bau wird Lustenaus Zentrum weiter beleben und die Lücke, die mit dem temporären ‚Gewächshaus‘ als Zwischenlösung gefüllt worden war, schließen“, zeigte sich Bürgermeister Kurt Fischer überzeugt. Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, soll das Erdgeschoss ein Gastronomielokal oder einen Handelsbetrieb beherbergen. Im ersten Obergeschoss ist eine Arztpraxis vorgesehen, im zweiten Obergeschoss entstehen zwei Wohnungen.

Außenräume. Wichtig ist den Errichtern und den Gemeindeverantwortlichen darüber hinaus die Gestaltung des Außenraums. Da ein Quartiersambiente erzeugt werden soll, beziehen die Entwürfe auch die umliegenden Außenflächen und Wege mit ein. Hin zur Raiffeisenstraße wird eine öffentliche Vorzone geschaffen.

Besondere Bedeutung kommt – laut Ulli Grassmann – dabei einem Bodenbelag zu, der sich farblich vom Asphalt der Straße abhebt. Dadurch würden Autolenker im Bereich des Gebäudes etwa automatisch langsamer fah­ren, meinte der Architekt.

<p class="caption">Zwei Ausschnitte aus einem Rendering des Architekturbüros Baumschlager Eberle. Baumschlager Eberle</p>

Zwei Ausschnitte aus einem Rendering des Architekturbüros Baumschlager Eberle.
Baumschlager Eberle

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