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Bregenz

Bekenntnis zum Erhalt der Kinderonkologie

Die onkologische Koordinationsstelle am Krankenhaus Dornbirn wird gestärkt. Stadt Dornbirn,  Vol.at/Rauch

Die onkologische Koordinationsstelle am Krankenhaus Dornbirn wird gestärkt.

 Stadt Dornbirn,  Vol.at/Rauch

„Case Manager“ soll am Dornbirner Spital künftig die betroffenen Familien unterstützen.

Einig waren sich die Vertreter aller Parteien in der gestrigen Sitzung des sozialpolitischen Ausschusses des Landtags: Es müsse alles dafür getan werden, „den Erhalt der Versorgungsstation für an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche am Krankenhaus Dornbirn sicherzustellen“. Ein
entsprechender Antrag der Freiheitlichen wurde mit geringfügigen Änderungen im Wortlaut einstimmig angenommen, berichtete Ausschussvorsitzende Sandra Schoch (Grüne). Im Zuge der Sitzung seien verschiedene Auskunftspersonen gehört worden. Unter anderem hätten sich Elternvertreter, Verantwortliche der Stadt sowie medizinische Experten zur Situation geäußert. „Es war gut, die unterschiedlichen Perspektiven zu hören“, meinte Schoch. Zudem sei auch manch offene Frage beantwortet worden. Das Abstimmungsverhalten zeige, dass die Parteienvertreter in dieser emotionalen Geschichte an einem Strang ziehen.

Ebenfalls an der Sitzung teilgenommen hat Gesundheitslandesrat Christian Bernhard (ÖVP). Er berichtete über ein Maßnahmenpaket, das Vertreter des Landes, der Stadt Dornbirn und der Uniklinik Innsbruck erarbeitet haben. So wird künftig im Spital ein Patientenkoordinator („Case Manager“) die betroffenen Familien unterstützen.

Koordination. Zum Aufgabengebiet des Experten gehört es unter anderem, Aufenthalte und Entlassungen zu planen. Ebenso werden von ihm Diagnostik, Therapie und Pflege koordiniert. Weiters fungiert der „Case Manager“ als Bindeglied zwischen der Familie sowie dem Pflegepersonal in Dornbirn und in der Uniklinik Innsbruck. Transport und Aufenthalt in der Tiroler Landeshauptstadt werden vom Patientenkoordinator ebenfalls organisiert. Seitens der VGKK wird Familien bei einem Aufenthalt in Innsbruck pro Person und pro Tag ein Betrag von 70 Euro gewährt.

Landesrat Bernhard informierte im Ausschuss auch darüber, dass seitens der Spitalsverantwortlichen weiterhin intensiv nach einem Kinderonkologen gesucht werde. Außerdem solle eine weitere Facharztstelle für die Abteilung geschaffen werden.

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