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Peking/Wolfurt

Doppelmayr liefertBahnen für Peking 2022

Doppelmayr zeichnet für zahlreiche Olympia­seil­bahnen verantwortlich.  kirill umrikhin

Doppelmayr zeichnet für zahlreiche Olympia­seil­bahnen verantwortlich.  kirill umrikhin

Dem Unternehmen wurden die Zuschläge für neun Seilbahnen für die nächsten Olympischen Winterspiele erteilt.

Der Vorarlberger Seilbahnhersteller Doppelmayr hat einen prestigeträchtigen Großauftrag aus China erhalten. Wie seitens des Unternehmens informiert wurde, liefert Doppelmayr nach derzeitigem Stand insgesamt neun Seilbahnanlagen für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Die Anlagen entstünden im Yanqing National Alpine Ski Center, wo die alpinen Ski-Bewerbe stattfinden werden. Der Zuschlag zu dem Auftrag sei bereits erteilt worden. Am 8. April 2018 sei die Unterzeichnung des Vertrages im Beisein von Bundespräsident Alexan­der Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz erfolgt. Zur Höhe des Geschäftsvolumens machte der Seilbahnhersteller keine Angaben.

Bis Herbst 2019 werde Doppelmayr die neuen Seilbahnanlagen errichten, darunter fünf kuppelbare Achter-Gondelbahnen, zwei kuppelbare Sechser-Sesselbahnen mit Bubble und zwei fixe Vierer-Sessellifte. Damit habe Doppelmayr den Zuschlag für alle neun bisher für Yanqing ausgeschriebenen Anlagen bekommen.

„Für Doppelmayr ist der Auftrag für Olympia 2022 und das erneute Vertrauen in unsere Produkte großartig. Wir freuen uns, für dieses sportliche Großereignis aufs Neue unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen zu dürfen“, sagte Alexander Klimmer, Gesamtvertriebsleiter der Doppelmayr Seilbahnen GmbH.

Tradition. Der Bau von Liftanlagen in olympischen Skiorten hat für das Vorarlberger Unternehmen Tradition. Im südkoreanischen Pyeongchang (Olympische Spiele 2018) sorgten zuletzt 22 Doppelmayr-Seilbahnen in vier alpinen und nordischen Resorts für den Transport von Aktiven und Zuschauern. Vier der Anlagen wurden extra für die Winterspiele gebaut. Für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi (Russland) hatte der Vorarlberger Weltmarktführer 35 Anlagen konzipiert, was im Geschäftsjahr 2013/14 zu einem neuen Rekordumsatz von 858,3 Millionen Euro beitrug. Zuletzt lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 (per Ende März) bei 800,7 Millionen Euro. Auch in den Austragungsstätten früherer Olympischer Winterspiele – etwa in Salt Lake City (USA, 2002), Turin (Italien, 2006) oder Vancouver (Kanada, 2010) – stehen Doppelmayr-Anlagen.

  WPA/APA

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