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Rückgang bei Arbeitslosenzahlen

Die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2018 bestätigen den anhaltenden Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt. So heißt es in einer Aussendung vonseiten des AMS zur Halbjahresbilanz 2018. Demnach ist im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der unselbstständig Beschäftigten durchschnittlich von 161.317 auf 165.565 Personen angestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 2,6 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Arbeitslosenzahlen wider. Waren im ersten Halbjahr 2017 noch 9968 Menschen beim AMS Vorarlberg arbeitslos vorgemerkt, so sind es für denselben Zeitraum 2018 nur mehr 9446 Personen.

Gerade bei der Altersgruppe der 15- bis unter 20-Jährigen bringt die stabile Arbeitsmarktlage offenbar die deutlichsten Erfolge. So waren im ersten Halbjahr 2018 nur mehr 226 Jugendliche arbeitslos vorgemerkt. Das sei unter anderem auf die steigende Anzahl der offenen Lehrstellen zurückzuführen sowie die unterschiedlichen Ausbildungsmodelle für Jugendliche. Auch die über 50-Jährigen profitierten von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt. Mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von 5,8 Prozent zum Vorjahr konnten auch in dieser Altersgruppe Vermittlungserfolge erzielt werden. „Es freut mich besonders, dass gerade diese Personen wieder stärker in den Arbeitsprozess zurückkehren. Dies ist für mich auch eine Bestätigung der guten Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und dem AMS“, sagt Bernhard Bereuter, Geschäftsführer des AMS Vorarl­berg.

Einzig bei den Ausländern stieg die Arbeitslosigkeit um 1,9 Prozent an. Das sei darauf zurückzuführen, dass gerade bei den geflüchteten Menschen die Deutschkenntnisse noch nicht ausreichen, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, lautet die Erklärung seitens des AMS Vorarlberg. Die Integration verlaufe aber nach Plan, versichert Bereuter.

Generell betrachtet sei der Stellenzuwachs im ersten Halbjahr 2018 bemerkenswert gewesen. Mit einem Plus von 25,2 Prozent haben heimische Unternehmen wie selten zuvor offene Stellen beim AMS Vorarlberg gemeldet. Der hohe Bedarf an Arbeitskräften konnte jedoch nicht zur Gänze durch das vorhandene Potenzial an Arbeitsuchenden abgedeckt werden.

Schere klafft. Die Diskrepanz zwischen den Anforderungen der Unternehmen und den tatsächlichen Interessen und Fähigkeiten arbeitsuchender Menschen wird in bestimmten Branchen stetig größer. Daher hat das AMS Vorarlberg für das erste Halbjahr 2018 bei Personen bis 25 Jahre die Strategie „Ausbildung vor Vermittlung“ verfolgt und in die Qualifizierung investiert. „Nur durch eine gezielte Ausbildung können wir dem Fachkräftemangel ­entgegenwirken“, erklärt Bereuter.

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