Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Kritik

FPÖ: Schwarz-Grün mit mutloser Politik

Die Landesregierung hat ihre Hausaufgaben in Wirtschaftsfragen nicht erledigt, meint FPÖ-Chef Christof Bitschi.

Es läuft in Vorarlberg nicht alles schlecht“, stellte FPÖ-Parteichef Christof Bitschi gleich zu Beginn der Pressekonferenz am Montag klar. Doch das Land profitiere vom Engagement der fleißigen Unternehmer sowie Arbeitnehmer und nicht von den Bemühungen der schwarz-grünen Landesregierung, folgte sogleich die Relativierung. Den Verantwortlichen von ÖVP und Grünen fehle der Mut, um offensiv die Zukunft zu gestalten. Stattdessen werde nur der Status quo verwaltet. Diesbezüglich seien die Freiheitlichen mit ihrer Kritik nicht alleine, sagte Bitschi. Auch seitens der Industriellenvereinigung und kürzlich sogar seitens der Wirtschaftskammer sei der fehlende Mut der Landesregierung bereits bemängelt worden.

Im Bund gehe durch Türkis-Blau einiges voran, meinten Bitschi sowie Wirtschaftskammervizepräsident Edi Fischer sowie FPÖ-Wirtschaftssprecher Hubert Kinz. Die Landesregierung sei bei ihren Hausaufgaben jedoch noch säumig. Als Beispiel nannten die Freiheitlichen die duale Ausbildung. Diese leidet ihrer Ansicht nach an einem Imageverlust. Dies müsse geändert werden. Im Landtag haben die Blauen dazu einen Antrag gestellt. Sie wollten, dass der Bildungszuschuss für Kurs- und Prüfungsgebühren für Meister-, Befähigungs- und Lehrabschlussprüfungen verdoppelt wird. Allerdings sei dies von der schwarz-grünen Koalition verhindert worden.

Ebenso säumig ist die Regierung nach Ansicht von Bitschi und Co. in Sachen Digitalisierung. Es sei zwar ein Strategiepapier präsentiert worden. Allerdings fehlten darin konkrete Maßnahmen, Zeitvorgaben oder auch Angaben über Kosten, bemängelte der FPÖ-Chef. Die „Digitale Agenda“ des Landes sei bisher nur ein Überschriftenheft und müsse zu einem Umsetzungsheft werden.

Alternativ-Vorschläge. Die Freiheitlichen wollen nun die Sommermonate nutzen, um sich parteiintern aber auch mit Experten über Wirtschaftsthemen zu unterhalten. Danach sollen entsprechende Ziele und Maßnahmen definiert werden. Diese sollen dann auch für die Landtagswahl im kommenden Jahr als Alternativen zur schwarz-grünen Politik präsentiert werden.

Michael Steinlechner

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.