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„Rhesi“: Infos zum Thema Geschiebe

Rheinvorstreckung in den Bodensee: Blick aus der Luft. IRR

Rheinvorstreckung in den Bodensee: Blick aus der Luft.

 IRR

Im Kieswerk Zech in Hard ging unlängst eine „Rhesi“-Sprechstunde über die Bühne. Thema war das Geschiebe.

Im Rahmen des Hochwasserschutzprojekts „Rhesi“ werden interessierte Bürger regelmäßig eingeladen, sich über den Stand des Projekts zu informieren. Vor Kurzem war das Geschiebe – die von einem Fließgewässer an seinem Grund transportierten Feststoffe – das Thema. Der Treffpunkt stand für das Programm: Das Unternehmen Zech Kies gab einen Blick hinter die Kulissen der Kiesproduktion und das Rheinbähnle lud ein zur Fahrt an die Rheinvorstreckung mit Erklärungen zum schwimmenden Kieswerk.

Rund 50 Personen informierten sich dabei über Geschiebemanagement heute und nach der Umsetzung des Hochwasserschutzprojekts „Rhesi“. Nach einer kurzen Vorstellung der Zech-Gruppe durch Geschäftsführer Christof Wirth und Herbert Zech sen. erläuterten drei Mitarbeiter der Österreichischen Rheinbauleitung Details zum Thema Geschiebe.

Markus Mayer widmete sich der Geschichte und beantwortete Fragen rund um die jahrhundertelange Entwicklung des Rheins. Otto Sohm stellte die heutigen Arbeiten an der Vorstreckung vor und Daniel Haspel präsentierte die Veränderungen, die das Hochwasserschutzprojekt „Rhesi“ in Sachen Geschiebehaushalt bringen wird und welche Maßnahmen ge­plant sind.

Die Zech Kies GmbH ist mit einem jährlichen Ausstoß von rund einer Million Tonnen der führende Kiesversorger in Vorarlberg. Neben weiteren Standorten unterhält die Zech Kies GmbH in Hard ein schwimmendes Kieswerk sowie einen Betrieb zur Sandgewinnung.

Veränderungen. Die häufigsten Fragen an die Mitarbeiter der Rheinbauleitung drehten sich um die aktuell notwendigen Arbeiten im Rahmen des Geschiebehaushalts und die Veränderungen, die die Umsetzung von „Rhesi“ bringen wird. Erklärungsbedarf zeigte sich insbesondere in Hinblick auf die wesentlichen Veränderungen am Alpenrhein. Hatte man früher mit viel Aufwand den Rhein kanalisiert und damit die Fließgeschwindigkeit erhöht, wird jetzt das Gegenteil geplant, der Rhein breiter und die Geschwindigkeit reduziert. Haspel dazu: „Moderner Hochwasserschutz hat auch im Hochwasserfall niedrigere Wasserspiegel zum Ziel. Damit werden die Außendämme entlastet und die Sicherheit steigt. Gleichzeitig erreichen wir damit eine Verbesserung beim ökologischen Zustand des Rheins. Die Entnahmemenge des Geschiebes bleibt auch nach Projektumsetzung fast dieselbe wie heute. Wir planen aber drei Entnahmestellen statt heute einer.“

Vor Ort konnten die Teilnehmer anschließend einen vertieften Einblick in die Funktionsweise eines schwimmenden Kieswerks erhalten. Herbert Zech erklärte die Abläufe im Detail. Passend zum Thema übernahm das Rheinbähnle, heute noch im Besitz der Internationalen Rheinregulierung, den Transport der Gäste an die Bodenseemündung.

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