Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Hohenems

Gemeinschaftsprojekt auf Schiene gebracht

So soll der Markt mit Kindergarten aussehen. Stadt Hohenems

So soll der Markt mit Kindergarten aussehen. Stadt Hohenems

Stadt investiert rund 3,9 Millionen Euro in städtebauliches Projekt: Bau einer MPreis-Filiale samt Kindergarten beschlossen.

Der Grundsatzbeschluss für den Bau eines neuen Kindergartens sowie eines Lebensmittelgeschäfts im Hohenemser Stadtteil Erlach wurde am Dienstagabend in der Stadtvertretung mehrheitlich gefasst. Die Kommune kooperiert dabei mit dem Tiroler Handelsunternehmen MPreis, das den Laden betreiben wird. Errichtet wird ein zweistöckiges Gebäude, bei dem im Erdgeschoss der Lebensmittelmarkt untergebracht ist. Darüber sind die Räumlichkeiten für den dreigruppigen Kindergarten. Die Investitionen seitens der Stadt dürften sich auf etwa 3,9 Millionen Euro belaufen. Mit der Umsetzung des Projekts nach Plänen der Architekten Nägele Waibel ZT GmbH aus Dornbirn soll im Winter 2018/19 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende März 2020 geplant.

Bei dem Vorhaben handle es sich um ein städtebauliches Vorzeigeprojekt, meinte Bürgermeister Dieter Egger (FPÖ). Der vorhandene Raum werde effizient genutzt, indem nicht nur wie vielerorts üblich ein eingeschossiger Laden gebaut werde. Zudem werde die Infrastruktur im Stadtteil Erlach verbessert. Denn zusätzlich zum Lebensmittelmarkt und zum Kindergarten entstehe in unmittelbarer Nachbarschaft auch noch eine Wohnanlage der Wohnbauselbsthilfe.

Bereits im vergangenen Jahr war das gemeinsame Projekt mit MPreis auf den Weg gebracht worden. Bis zum nunmehrigen Grundsatzbeschluss habe es jedoch länger gedauert als ursprünglich gedacht, räumte Egger ein. Grund dafür seien rechtliche Abklärungen gewesen. Dabei sei es etwa um Fragen zur Auftragsvergabe gegangen.

Grundstückspreis. In der Stadtvertretungssitzung stimmten 34 Mandatare für das Projekt. Zwei Vertreter der Emsigen und Grünen waren dagegen. Den Grund dafür nannte Vizebürgermeister Bernhard Amann. Er bemängelte, dass für die Umsetzung des Vorhabens ein Grundstück zu einem aus seiner Sicht zu hohen Preis von 500 Euro pro Quadratmeter erworben werde. Der Besitzer der Fläche habe zudem Verbindungen zur FPÖ. Bürgermeister Egger wies die Kritik zurück. Der Verkäufer sei kein FPÖ-Mitglied. Zudem habe es beim entsprechenden Grundstück keinen Verhandlungsspielraum gegeben. Es werde unbedingt für die Zufahrt gebraucht. Weiters sei der Kaufpreis im Vergleich zu den Gesamtkosten des Projekts verschwindend gering. Michael Steinlechner

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.