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Ju-On-Job

In zehn Jahren 325 Jugendliche begleitet

Robert Sommerburger, Jutta Ammon und Werner Stückler luden zur Feier.  MM

Robert Sommerburger, Jutta Ammon und Werner Stückler luden zur Feier.  MM

Zwei Drittel der Teilnehmer am Projekt von pro mente Vorarlberg haben ihre Schritte ins Leben gemacht.

Das zehnjährige Jubiläum des Projekts „Ju-on-Job“ von pro mente Vorarlberg wurde kürzlich in Dornbirn gefeiert. Seit Beginn wurden insgesamt 325 Jugendliche in der berufsorientierten Werktherapie begleitet, heißt es in einer Aussendung.

Die Anfänge des Projekts lägen in der Dornbirner Sandgasse. Unter Leitung von Werner Stückler haben dort vor zehn Jahren Jugendliche die Werkstatt ausgebaut. Dabei hätten die Betroffenen mit ihrer mitgebrachten persönlichen Lebenssituation – mit allen Schwierigkeiten und Fähigkeiten – die Geschwindigkeit bestimmt, erinnert sich Stückler. Mittlerweile ist die Werkstatt in der Zanzenbergstraße. Von den 325 Jugendlichen haben rund zwei Drittel auf unterschiedliche Art und Weise ihre Schritte ins Leben gemacht.

Derzeit sind 15 Mädchen und Burschen Teil des Projekts. Ein Großteil der Betroffenen kommt über die Jugend-Beratungsstelle in Dornbirn und in Nenzing zu „Ju-on-Job“. Einige wenige werden über das Landeskrankenhaus Rankweil vermittelt. „Unser primäres Ziel ist es, die Jugendlichen psychisch zu stabilisieren sowie ihre Belastbarkeit zu stärken, um ihnen in Folge den ersten Arbeitsmarkt zugänglich zu machen“, erläutert Stückler. Er wird seit 2009 von Robert Sommerburger und seit 2013 auch noch von Julia Ammon unterstützt. Alle drei Teammitglieder verfügen über eine psychosoziale sowie eine handwerkliche Ausbildung.

Vielfältiges Angebot. Bei „Ju-on-Job“ werden zum großen Teil private Aufträge übernommen, die dann mit den Jugendlichen ausgeführt werden. Das Angebot reicht von Möbelbau und Renovierung über Umzüge und Entrümpelungsarbeiten bis hin zu Anfertigungen im Design-, Keramik- und Kunstbereich. Genauso werden aber auch Serienarbeiten und Lohnaufträge übernommen.

Je breiter das Arbeitsspektrum sei, desto mehr Möglichkeiten hätten die jungen Menschen, ihre Fähigkeiten kennenzulernen. Ebenso könnten sie herausfinden, warum Dinge nicht gelingen oder der Weg manchmal ein steiniger ist. Dies führe schließlich dazu, dass die Jugendlichen wieder einen Platz in der Gesellschaft fänden, meint Stückler.

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