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Massive Morgenstaus bei der Ausreise

25.03.2021 • 19:39 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Landesrat Gantner hofft, dass sich die Verzögerungen einpendeln.

Zum Start der coronabedingten Ausreisekontrollen im Leiblachtal haben sich am Donnerstag im Frühverkehr lange Staus gebildet. Polizei und Bundesheer kontrollierten an drei Punkten ausnahmslos alle. „Die Kontrollpunkte waren gemeinsam mit dem Straßenbauamt sehr gut vorbereitet. Ja, es hat Wartezeiten gegeben. Da möchte ich mich vonseiten des Landes auch entschuldigen und um Verständnis bitten. Dieser Schritt ist einfach unumgänglich gewesen“, betont Landesrat Christian Gantner. Um die Wartezeiten zu minimieren wird das Personal an den Kontrollpunkten nochmals aufgestockt und die Kontrollabläufe werden weiter optimiert, so Gantner.

Vor allem der Frühverkehr betroffen.

Die Morgen-Pendler mussten im Frühverkehr lange Wartezeiten, teils mehr als eine Stunde, in Kauf nehmen. Die Verkehrsbehinderungen seien nicht vermeidbar, man wolle diese aber so kurz wie nötig halten. Fahrten, die nicht unbedingt notwendig sind, sollten vermieden werden, empfiehlt die Exekutive.
Die Ausfahrt aus dem Leiblachtal wird lückenlos kontrolliert, am Autobahngrenz­übergang Hörbranz, auf der L 190 bei der Lochauer Klause und bei der Hörbranzer Auffahrt auf die Rheintalautobahn (A 14) Richtung Bregenz. Bedingung für das Passieren ist ein negativer Antigentest (nicht älter als 48 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden). Der Rad- und Fußweg an der Lochauer Pipeline wurde gesperrt. Zudem verkehrten am Donnerstag vorerst keine Züge vom Leiblachtal nach Bregenz.

Züge halten wieder

Nach den Erfahrungen des ersten Tages wird hier nun nachgeschärft: Ab heute, Freitag, 26. März, halten die Züge in Richtung Bregenz in der Zeit zwischen 6:04 und 10:04 Uhr am Bahnhof Lochau-Hörbranz. Davor und während des Tages wird die Ausreise aus dem Leiblachtal mit dem Zug weiterhin nicht möglich sein. Die Fahrradbeförderung im Zug ist vorerst nicht gestattet. Alle Züge in Richtung Lindau halten weiterhin planmäßig zum Ausstieg an dieser Station. Auch die Linienbusse verkehren nach Fahrplan. Zudem wird in den Bussen jeder einzelne Fahrgast genauestens kontrolliert. „Das gibt es zum Teil Busbegleiter, die das im Bus kontrollieren. Auch so versuchen wir, die Verzögerungen so kurz wie möglich zu halten.“ Dennoch waren die Wartezeiten am Donnerstag massiv. Generell sei die Test-und die Kooperationsbereitschaft der Bevölkerung hoch. „Da möchten wir uns vonseiten des Landes auch bedanken.“ Seit dem Start der zusätzlichen Testinfrastruktur am Mittwoch wurden im Leiblachtal 4714 Tes­tungen durchgeführt, von denen nur vier positiv waren.

Kontrollen vorerst bis 31. März

Die Ausreisekontrollen erfolgen vorerst bis 31. März. Auch Schülerinnen und Schüler, die hin- und herpendeln, müssen einen Test vorweisen. Betroffen von der Verordnung des Landes sind die fünf Leiblachtal-Gemeinden Lochau, Hörbranz, Hohenweiler, Eichenberg und Möggers. Ausgenommen ist der Ortsteil Lochau-Süd.

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