Lokal

„Keine Ansteckungen in der Gastro“

15.04.2021 • 19:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Keine Cluster. Verantwortliche fordern nun die Öffnung der Hotellerie.

Nach exakt einem Monat Modellregion zog Tourismus-Spartenobmann Markus Kegele ein erfreuliches Fazit. Seit der Wiedereröffnung der Gastronomie in Vorarlberg gäbe es keine Hinweise auf Infektionen in den Lokalen.
„In der Gastronomie hat es bislang noch keinen einzigen Fall einer Corona-Ansteckung gegeben. Das ist eine außerordentlich erfreuliche Erkenntnis“, betont Kegele. Selbst jetzt nach Schließung der kurzen Terrassensaison in den Skigebieten sei laut Behörden kein einziger Fall bekannt.

Der Branchensprecher führt dies auf die strengen Regeln beim Restaurantbesuch zurück. So müssen bekanntlich alle Personen im Gastrobereich, sprich sowohl Personal als auch Gäs­te, einen negatven Antigentest vorweisen können. Auch der Abstand der Tische, die Hygienemaßnahmen und das Tragen der FFP2-Masken, sofern man nicht am Platz sitzt, tragen ihren Teil zur Sicherheit bei.
„Das Niveau der Sicherheitsmaßnahmen im Landes-Vergleich ist in unserer Branche extrem hoch und für uns in dieser Krisenzeit mittlerweile zum Standard geworden“, erklärt Kegele.
Außerdem halten sich die Betriebe strikt an die Vorgaben, weshalb es nach Angaben der Wirtschaftskammer bei 99 Prozent der Überprüfungen durch die Polizei keine Beanstandungen gab.

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Hotels öffnen

Basierend auf dem positiven Beispiel der ­Gastronomie fordern die Unternehmer nun die schrittweise Öffnung der Hotellerie. Diese könnte mit ähnlichen Konzepten ebenfalls wieder Gäste empfangen, sind sich die Branchenvertreter einig.
„Wir sehen diese positive Entwicklung der Gastronomie­branche in der Pandemiezeit als Perspektive, in weiterer Folge auch die Beherbergungsbetriebe zu öffnen. Wir sind bestens gerüstet, auch für die Grenzöffnungen. Woche für Woche erhalten zudem mehr und mehr Menschen die Impfung. Das ist neben dem Testen der Weg aus der Krise“, sagt Rene Madlener, stellvertretender Obmann der Fachgruppe Hotellerie.

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