Lokal

Bregenz: Diözese baut Kinderbetreuung aus

17.04.2021 • 09:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Marianum Areal in Bregenz. Auf der freien Fläche soll nun eine neue Kinderbetreuungseinrichtung entstehen. <span class="copyright">Hartinger</span>
Marianum Areal in Bregenz. Auf der freien Fläche soll nun eine neue Kinderbetreuungseinrichtung entstehen. Hartinger

Beim Marianum entsteht eine neue Kinderbetreuuungseinrichtung.


Das Marianum in Bregenz ist eines der größten kirchlichen Bauwerke in Vorarlberg. Im Jahr 1959 wurde mit dem Bau des Unterstufen- und Wirtschaftstraktes begonnen, im September 1965 war der Oberstufentrakt bezugsfertig und nach zwei weiteren Jahren konnte die Kapelle eingeweiht werden.

Vom Schülerheim zum Kindercampus

In den letzten Jahren hat sich das Marianum von einem Schüler- und Studentenheim zu einem Bildungs- und Kindercampus entwickelt. Mittlerweile sind dort neben dem Studieninternat und Studentenheim ein englischer Kindergarten, eine Spielgruppe eine Wohngruppe der Stiftung Jupident, eine Einrichtung der Kinder- und Jugendpsychiatrie Rankweil sowie Klassenräume der Neuen Mittelschule Marienberg und die Betriebskinderbetreuung des Landeskrankenhauses Bregenz untergebracht. Nach Angaben der Diözese Feldkirch braucht es nun dringend neue Räumlichkeiten. Als Grund werden die personelle Entwicklung am LKH Bregenz sowie die Kinderbetreuungssituation in der Landesverwaltung angegeben. Sowohl die Betreuungseinrichtung des Spitals und als der Landesverwaltung sollen an diesem Standort weitere Gruppenräume erhalten.

Architekturwettbewerb ausgelobt

Für den geplanten Neubau hat die Diözese jetzt einen geladenen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Zehn Büros aus Bregenz, Dornbirn, Hohenems und Feldkirch wurden eingeladen (Berktold Weber, Bernardo Bader, Cukrowicz Nachbaur, Dorner/Matt, Fink Thurnher, Hein Architekten, Hans Hohenfellner, Dietrich Untertrifaller, Drexel Architekten, Xander Architektur). Die Büros haben nun bis Ende Juni Zeit, ihre Entwürfe für die neue Kinderbetreuungseinrichtung aufs Papier zu bringen. Das Preisgericht, darunter die Architekten Marina Hämmerle, Bernhard Marte und Christian Lenz, tagt voraussichtlich im Juli. Als Preisgeld winken insgesamt 36.000 Euro.

Raumprogramm

Die Fläche des gewidmeten Grundstücks (siehe Foto) – bislang ein Fußballplatz – beläuft sich auf knapp 2500 Quadratmeter. Gemäß Ausschreibung sollen im Neubau insgesamt sechs Kleinkind- beziehungsweise Kindergartengruppen Platz finden. Ebenfalls eingeplant sind unter anderem Bewegungs-, Personal- und Therapieräumlichkeiten. Die bestehenden Parkplätze sollen aufgelassen und durch Tiefgaragenplätze ersetzt werden. Ge­plant sind 25 bis 30 unterirdische Stellplätze. Für die Errichtungskosten sind laut Diözese 5,4 Millionen Euro veranschlagt. (ohne Kellergeschoss). Bis wann die neue Kinderbetreuungseinrichtung in Betrieb gehen soll, ist aus den Wettbewerbsunterlagen nicht ersichtlich.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.