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„Nach Corona freue ich mich auf …“

23.05.2021 • 20:00 Uhr / 6 Minuten Lesezeit
Bald wieder Konzerte wie jene von den "Rubberneckers" besuchen zu können, davon träumen derzeit noch viele. <span class="copyright">Handout/Privat</span>
Bald wieder Konzerte wie jene von den "Rubberneckers" besuchen zu können, davon träumen derzeit noch viele. Handout/Privat

Darauf freuen sich Vorarlberger, wenn wieder Normalität einkehrt.

Die bundesweiten Öffnungsschritte vergangenen Mittwoch bildeten den ersten, lang­ersehnten Schritt zurück zur Normalität. Die NEUE am Sonntag hat sich im Ländle umgehört, worauf sich die Vorarlberger am
meisten freuen, sollte die Pandemie eines Tages endlich ein Ende nehmen.

IDM-Rennen wieder vor Zuschauern

Jan Mohr, Hohenems: “Am meisten freue ich mich darauf, wenn die Pandemie endlich überstanden sein sollte, wieder uneingeschränkt reisen zu können. Einfach mal spontan übers Wochenende nach Wien oder nach Deutschland fahren und meine Freunde außerhalb Vorarlbergs besuchen zu können.

Jan Mohr freut sich darauf, wieder reisen zu können. <span class="copyright">Handout/Privat</span>
Jan Mohr freut sich darauf, wieder reisen zu können. Handout/Privat

Außerdem freut es mich total, nach so langer Zeit endlich wieder im Fitnessstudio trainieren zu können. Wieder einmal mit den Jungs in den Club feiern zu gehen, hätte definitiv auch was für sich. Als leidenschaftlicher IDM-Fahrer (Internationale Deutsche Motorradmeis­terschaft) freue ich mich aber natürlich vor allem auf eines: Endlich wieder vor Zuschauern und Fans unsere Rennen bestreiten zu können.“

Der Hohenemser hofft, bald wieder vor Zuschauern IDM-Rennen fahren zu können. Handout/Privat
Der Hohenemser hofft, bald wieder vor Zuschauern IDM-Rennen fahren zu können. Handout/Privat

Wieder gemeinsam Spaß haben

Heike Montiperle, Satteins: “Am meisten freue ich mich auf meine Freunde von ‚Pointen & Püree‘ und auf unser Publikum. Endlich wieder gemeinsam Spaß haben! Wir hoffen auf gutes Wetter und einen tollen Kabarett-Sommer.

Heike Montiperle hofft auf einen tollen Kabarett-Sommer. <span class="copyright">Gerold Wehinger</span>
Heike Montiperle hofft auf einen tollen Kabarett-Sommer. Gerold Wehinger

Das ‚Tödliche Dinner‘ wird leider noch ein bisschen warten müssen, weil wir da den direkten Kontakt zu den Zuschauern brauchen – und mehr Unbeschwertheit, als wir derzeit haben dürfen. Aber keine Sorge: Früher oder später werden wir auch wieder morden!“

Endlich zurück auf die Bühne

Jochen Grabher, Lustenau: “Wenn die Pandemie eines Tages überstanden sein sollte und wir wieder zur Normalität zurückkehren können, freue ich mich am meisten darauf, endlich wieder mit meiner Band The Rubberneckers auf der Konzertbühne stehen zu können und mit dem Publikum so richtig zu feiern.

Jochen Grabher aus Lustenau. <span class="copyright">Handout/Privat</span>
Jochen Grabher aus Lustenau. Handout/Privat

Der direkte Kontakt zu den Konzertbesuchern ist es nämlich, was mir in Zeiten des Lockdowns am meisten fehlt. Doch wir waren nicht untätig: Die Corona-Zwangspause haben wir für die Produktion unserer ersten CD ‚Number1one‘ genutzt. Wir können es kaum erwarten, sie unseren Fans bei den kommenden Konzerten endlich vorstellen zu dürfen.“

Jochen Grabher möchte endlich wieder Konzerte mit seiner Band "The Rubberneckers" spielen. <br>Handout/Privat
Jochen Grabher möchte endlich wieder Konzerte mit seiner Band "The Rubberneckers" spielen.
Handout/Privat

Die Gesichter hinter den Masken sehen

Kerstin Türtscher, Dornbirn: Ich befinde mich derzeit im vierten Semester meines Jazzmusik-Studiums und habe damit nur eines vor der Pandemie erlebt. Demnach freue ich mich, eines Tages den richtigen Studienalltag kennenzulernen.

Kerstin Türtscher freut sich, endlich wieder die Gesichter hinter den Masken sehen zu können. Handout/Privat
Kerstin Türtscher freut sich, endlich wieder die Gesichter hinter den Masken sehen zu können. Handout/Privat

Außerdem hoffe ich durch die Öffnungsschritte bald endlich wieder längerfristig Konzerte ausmachen zu können und wieder vor Publikum zu spielen. Am meisten freue ich mich, endlich wieder die Gesichter der Zuhörer hinter der Maske und ihre Reaktionen auf die Musik sehen zu können.“

Endlich wieder „fuatgoh“

Sarah Moik, Wolfurt: “Wenn endlich wieder Normalität einkehren sollte, freue ich mich vor allem auf die Wochenenden. Auf’s ‚fuatgoh‘ und darauf, endlich wieder meine ganzen Freunde aus dem Conrad Sohm wiederzutreffen, die ich in Zeiten von Corona nicht mehr treffen konnte.

Sarah Moik (l.) freut sich auf's "fuatgoh". <span class="copyright">Handout/Privat</span>
Sarah Moik (l.) freut sich auf's "fuatgoh". Handout/Privat

Ein absolutes Highlight, über das ich mich jetzt schon freuen darf, ist die Wiedereröffnung der Fitnessstudios. Gerade auch, weil ich nun meine neue Stelle in einem der Studios antreten darf. Endlich kann ich damit meine Leidenschaft zum Sport auch zum Beruf machen. Worauf ich mich aber vor allem sehr freue, ist es, endlich wieder ohne irgendwelche Sorgen spontan rausgehen zu können und andere mit gutem Gewissen umarmen zu können. Spontan zu sein.“

Zurück auf den Fußballplatz

Fredi Wudler, Wolfurt: “Naja, ich gehe schon davon aus, dass uns die Pandemie noch um einiges länger begleiten wird. Da meine Leidenschaft jedoch hauptsächlich im Fußball liegt, freue ich mich extrem darauf, endlich wieder selbst aktiv auf dem Platz stehen zu können und meine Freunde vom FC Kennelbach wieder zu treffen, gemeinsam zu trainieren und auch das eine oder andere Match zu bestreiten.

Fredi Wudler aus Wolfurt freut sich, wieder Fußball spielen zu können. <span class="copyright">Handout/Privat</span>
Fredi Wudler aus Wolfurt freut sich, wieder Fußball spielen zu können. Handout/Privat

Ja, der Fußball ging mir in Zeiten des Lockdowns definitiv am meisten ab. Da ich aber sonst kaum wirkliche Einbußen hatte, ist mir auch sehr wohl bewusst, dass ich einer der wenigen war, die echt Glück hatten.“

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