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Skaterplatz: Im Juni soll Entscheidung fallen

26.05.2021 • 20:03 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
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Hartinger

Stadträte entscheiden über: Standort, Lärmschutz und Außenraumgestaltung.

Noch immer arbeitet die Stadt Dornbirn an der Umsetzung des Projekts Skaterpark. Thematisiert wurde die Problematik auch in der jüngsten Stadtvertretersitzung. Wolfgang Fässler von den Neos erkundigte sich, wie es nun um den Skaterpark stehe. Nicht nachvollziehbar ist für ihn, dass man wegen Lärmschutz den Standort Herrman-Gmeiner-Park aufgeben musste, und nun beim angedachten Areal in Haselstauden mit dem gleichen Problem konfrontiert sei.

Schwieriges Thema

„Es ist ein schwieriges Thema“, gab Julian Fässler (ÖVP) in der Sitzung zu. Martin Hämmerle (Grüne) und Fässler sind die zuständigen Stadträte, wenn es um das langwierige Vorhaben Skaterplatz geht. Und doch sei man bemüht, eine Lösung zu finden. Laut Fässler gab es dieser Tage ein „gutes Treffen“ mit Vertretern von Jugend- und Sportabteilung, Stadtplanung sowie Mitarbeitern der Abteilungen Baurecht und Hochbau. Bei diesem Treffen wurden alle Informationen auf den neuesten Stand gebracht.

Klar ist: Man darf einen Skaterplatz innerstädtisch bauen, aber nicht ohne entsprechende Lärmschutzmaßnahmen. Letztere wurden in der Zwischenzeit definiert. In erster Linie durch einen Lärmtechniker, der dementsprechend genaue Messungen vorgenommen habe.

Nächster Schritt: Standortentscheidung

Als nächster Schritt soll die Standortentscheidung fallen. Das stünde zumindest auf der Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung. Mitte Juni soll beschlossen werden, wo der Skaterplatz beheimatet wird und wie die Außenraumgestaltung sein wird. Auch die Art des Schallschutzes wird dann bestimmt.

„Wenn es eine einzelne Mauer ist, dann muss diese entsprechend hoch sein, wenn es eine Teilüberdachung ist, kann diese niedriger sein“, erläuterte Fässler knapp. Sämtliche Varianten seien jedenfalls vom Schalltechniker vorgelegt worden, sodass man diesbezüglich demnächst entscheidungsreif sei. Die Timeline hänge dann von der Art des Schallschutzes ab. Fässler ist zuversichtlich, dass das Vorhaben noch heuer über die Bühne geht.

Haselstauden im Fokus

In der engeren Auswahl für einen Standort steht nach wie vor ein Areal in Norden der Messestadt. Die mögliche Fläche befindet sich zwischen der Sportanlage Haselstauden und dem Bahndamm. Den Standort befinden die Zuständigen der Stadt als attraktiv, da er ans Bahn-, Bus- und Landesradwegenetz angebunden ist.
Der Bau an sich würde circa zehn Wochen in Anspruch nehmen. Entstehen könnte dort eine Fläche von 20 mal 30 Metern. Das Design der Anlage wurde bereits 2018 von den Skatern erarbeitet. „So wollen wir es auch umsetzen“, heißt es.

Jedenfalls sind heuer Mittel für den Skaterplatz budgetiert. Sogar mit der Baufirma ist die Stadt schon in Kontakt.

Ursprünglich schien der Bau der Anlage im Süden des Bahnhofsquartiers in trockenen Tüchern, doch die Stadt hatte andere Pläne mit dem Grundstück. Schließlich rückte vergangenen Juli der Hermann-Gmeiner-Park im Stadtteil Hatlerdorf in den Fokus. Dort scheiterten die Pläne am Lärmschutz.

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