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Turbulenzen an der Unternehmensspitze

08.06.2021 • 20:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Binnen weniger Wochen sind bei der Bertsch Energy GmbH &amp; Co KG drei Geschäftsführer ausgeschieden. <span class="copyright">Symbolbild/ Stiplovsek</span>
Binnen weniger Wochen sind bei der Bertsch Energy GmbH & Co KG drei Geschäftsführer ausgeschieden. Symbolbild/ Stiplovsek

Geschäftsführer Dietmar Sohm hat dem Unternehmen den Rücken gekehrt.

Bei der zur Firmengruppe Bertsch gehörenden Bertsch Energy GmbH & Co. KG ist nun innerhalb weniger Wochen auch der dritte bisherige Geschäftsführer ausgeschieden. Es handelt sich dabei um Vertriebsleiter und Co-Geschäftsführer Dietmar Sohm. Er arbeitete seit 2013 als Vertriebsleiter beim Kraftwerksbauer und hat die Geschäftsführungsfunktion im Jahr 2020 übernommen. Diesbezügliche Informationen erfuhr die wpa aus Unternehmenskreisen.

Geschäftsführer abberufen

Wie berichtet hat sich das Unternehmen zuletzt bereits von Technik-Geschäftsführer Chris­tian Linder aufgrund von Auffassungsunterschieden einvernehmlich getrennt. Kurz zuvor wurde Co-Geschäftsführer Gernot Kranabetter nach vielen Jahren aus der Geschäftsführung von Bertsch Energy abberufen. Er hat aber nach Firmenangaben andere Funktionen in der Bertsch Holding übernommen und ist nach wie vor für die Firmengruppe tätig. Damit bleibt Thomas Smetana als einziger Geschäftsführer übrig.

Zügige Umstrukturierung

Hubert Bertsch, CEO der Bertsch Holding GmbH, bestätigte den Wechsel an der Führungsspitze von Bertsch Energy. Die Umstrukturierung des Unternehmens gehe unter der Leitung von Thomas Smetana zügig voran. „Hierbei hat sich gezeigt, dass neben der Technik auch der Vertrieb zur Erreichung der künftig benötigten Professionalität gestärkt werden muss.“ Daher habe man sich einvernehmlich von Dietmar Sohm getrennt.

Neue Aufteilung

Die Aufgaben seien neu aufgeteilt worden. Der Vertrieb sei voll in Funktion. Die Akquisitionsarbeit werde durch vier regional zugeordnete Außendienstmitarbeiter erledigt. Die technische Unterstützung komme von Projektingenieuren. Da die Vorlaufzeit in der Projekt­akquisition drei Jahre betragen könne, seien die Umstellung der Führung im Vertriebsbereich kein großes Problem, so Bertsch. Jetzt suche man einen neuen Vertriebsleiter, der nach Möglichkeit auch in die Geschäftsführung aufrücken könne.

(wpa)