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Raiba: Gestärkt aus der Krise

20.07.2021 • 20:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
„Die heimischen Unternehmen haben die Pandemie gut überwunden und stehen nun schon in den Startlöchern, um neu durchzustarten“, erklärt Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenlandesbank Vorarl­berg. <span class="copyright">Hartinger</span>
„Die heimischen Unternehmen haben die Pandemie gut überwunden und stehen nun schon in den Startlöchern, um neu durchzustarten“, erklärt Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenlandesbank Vorarl­berg. Hartinger

Die Raiffeisenlandesbank Vorarlberg zieht für das erste Halbjahr positive Bilanzen.

Eine positive Zwischenbilanz gibt es nach dem ersten Halbjahr 2021 im Bereich der Vorarlberger Wirtschaft zu verzeichnen. Denn diese entwickelt sich trotz der Pandemie prächtig. Das bekommt vor allem auch der Marktführer unter den Finanzinstituten – die Raiffeisenlandesbank – zu spüren, wie Vorstandsvorsitzender Wilfried Hopfner erklärt: „Die heimischen Unternehmen haben die Pandemie gut überwunden und stehen nun schon in den Startlöchern, um neu durchzustarten.“ Eine positive Bilanz, die sich auch in den Ergebnissen der Raiffeisenlandesbank selbst widerspiegelt.

Bemerkenswerte Ergebnisse

Das Betriebsergebnis stieg im ersten Halbjahr des heurigen Jahres um 4,5 Prozent auf 12,9 Millionen Euro. Während sich die Erträge im selbigen Zeitraum um eine halbe Millionen Euro verbesserten, blieben die Ausgaben annähernd gleich. Weiterhin große Nachfrage besteht im Bereich der Kredite: Insgesamt haben die Vorarlberger derzeit 1,7 Milliarden Euro bei der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg ausgeliehen, um 4,3 Prozent mehr als noch zu Beginn des Jahres.

Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank beträgt mit Stand 30. Juni dieses Jahres knapp 7,5 Milliarden Euro – ein Wachstum von 6,3 Prozent verglichen mit dem Stand vom 31. Dezember 2020. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg im ersten Halbjahr gegenüber dem 30. Juni des Vorjahres um 34,5 Prozent und lag damit Ende Juni bei 16,3 Millionen Euro.

Finanzgeber der Wirtschaft

Die Raiffeisenlandesbank habe im vergangenen Jahr Vorsorge für allfällige coronabedingte Kredit­ausfälle getroffen, diese hätten zum Teil nun wieder aufgelöst werden können. „Unsere Liquidität kommt der heimischen Wirtschaft zugute. Denn wir stellen diese Mittel den Menschen und Unternehmen zur Realisierung ihrer Vorhaben zur Verfügung und können so die Kreditversorgung in Vorarlberg langfristig sichern“, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Zudem schütte die Raiffeisen Bank International (RBI) 2021 im Rahmen der Empfehlung der Europäischen Zentralbank und der österreichischen Finanzmarktaufsicht wieder eine Dividende an ihre Eigentümer aus. Auch das wirke sich positiv auf das Halbjahresergebnis aus.

Dass die Raiffeisenbank seit jeher für persönliche Beratung – auch im digitalen Raum – steht, bewies sie in den vergangenen Monaten. Eine Strategie, an der weiter festgehalten werden soll, wie Hopfner abschließend erklärt: „Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen, die Digitalisierung unserer Finanzlösungen vorantreiben und den Menschen Wahlmöglichkeiten lassen.“