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Bei BayWa gibt es bald eine Apotheke

22.11.2021 • 20:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der früheren Fenster- und Türenausstellung der BayWa wird eine Apotheke entstehen.<span class="copyright"> Steurer</span>
In der früheren Fenster- und Türenausstellung der BayWa wird eine Apotheke entstehen. Steurer

Die Eröffnung findet im Frühjahr 2022 statt.

Auf dem Areal der BayWa Vorarlberg in Lauterach kann man in wenigen Monaten nicht nur Bohrmaschinen oder Gartenwerkzeuge, sondern auch Medikamente kaufen. Denn im Frühjahr 2022 soll in dem Gebäude eine eigenständige Apotheke eröffnen. Das bestätigte BayWa-Vorarlberg-

Geschäftsführer Martin König im Gespräch mit der Wirtschaftspresseagentur (wpa). Die Apotheke mit einer Nutzfläche von etwa 240 Quadratmetern soll im Bereich der früheren Fens­ter- und Türenausstellung eingerichtet werden, die sich rechts vom Infopoint im Eingangsbereich befindet. Nach Angaben von König biete die Ansiedlung einer Apotheke die Möglichkeit, die Attraktivität des BayWa-Standortes weiter zu erhöhen. „Es ist ein zusätzliches Angebot, das uns hier noch mehr Frequenz bringt. Denn unser Produktangebot steht in keinerlei Konkurrenzverhältnis.”

Selten und vielversprechend

Es sei also eine ideale Ergänzung. Die Kombination eines Bau- und Gartenmarktes, einer Bäckerei (Kloser) und anderen Anbietern von regionalen Lebensmitteln, einer Tankstelle sowie einer Apotheke an einem Ort sei in dieser Form eher selten und sehr vielversprechend.

Betrieben wird die neue Apotheke namens „LändleApo“ von der Apothekerin Dagmar Presterl-Kajtna. Sie hat den entsprechenden Antrag auf Eröffnung einer neuen Apotheke im Jahr 2016 gestellt. Fünf Jahre später wurde die Konzession jetzt bewilligt. „Es war immer schon mein Traum, eine eigene Apotheke zu betreiben, wo ich die eigenen Ideen und Vorstellungen verwirklichen kann“, so Presterl-Kajtna. Sie arbeitet seit rund 20 Jahren als Apothekerin. Die „LändleApo“ in der BayWa Vorarlberg soll voraussichtlich am 4. April 2022 eröffnet werden. Konzessionärin Presterl-Kajtna rechnet damit, dass dort etwa sieben Mitarbeiter tätig sein werden.

Günter Bitschnau / wpa