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Hier sind Feuerwerke zu Silvester verboten

20.12.2021 • 13:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Was die Feuerwerke betrifft, gibt es klare Regelungen.<span class="copyright">Shutterstock</span>
Was die Feuerwerke betrifft, gibt es klare Regelungen.Shutterstock

Im Bezirk Dornbirn gibt es einheitliche Regeln, manche verbieten sie ganz.

Das Feuerwerk zum Jahreswechsel habe jahrelange Tradition und sei ohne Zweifel schön anzusehen, doch leider auch besonders schädlich für Menschen, Tiere und Umwelt, heißt es von den Städten Dornbirn und Hohenems sowie der Marktgemeinde Lustenau. Sie haben sich heuer erstmals auf einheitliche Maßnahmen im Umgang mit den Silvesterknallern geeinigt.

Kein Totalverbot im Bezirk Dornbirn

Während Feuerwerke in manchen Gemeinden wie Feldkirch auch heuer gänzlich verboten bleiben, schränken die drei Kommunen im Bezirk Dornbirn ihren Einsatz zu Silvester nur ein: “Um die Lärm- und Umweltbelastungen möglichst kurz zu halten, ist das Abschießen von handelsüblichen Kleinfeuerwerken ausschließlich in der Silvesternacht zwischen 23 und 1 Uhr und nur in ausgewiesenen Bereichen – ersichtlich auf den Websites und in den Gemeindeblättern – gestattet.”

Feuerwerke sind aber nicht nur außerhalb dieser Zonen verboten, sondern auch in der Nähe von Gotteshäusern, Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen sowie Tierheimen und Tiergärten.

Hohenems hat bereits einen konkreten Plan veröffentlicht: Demnach darf in weiten Teilen der Innenstadt Feuerwerk abgeschossen werden, allerdings gibt es auch hier Ausnahmen rund um die genannten Einrichtungen (rote Punkte):

Feuerwerksverbot 2021 <span class="copyright">Stadt Hohenems</span>
Feuerwerksverbot 2021 Stadt Hohenems

Ausnahmeverordnung notwendig

In einigen Gemeinden ist die Entscheidung über die Verwendung von Pyrotechnik zum Jahreswechsel noch nicht gefallen. Götzis hatte im Vorjahr erstmals Feuerwerke zu Silvester verboten. Auch Bregenz und Bludenz hatten keine Ausnahmebewilligungen erlassen, um das Verbot kurzzeitig außer Kraft zu setzen. Sie werden diese Regelung auch heuer beibehalten. Erlassen die Bürgermeister keine Verordnungen, um Böller und Raketen der Klasse F2 ausnahmsweise zuzulassen, bleibt nämlich das generelle Verbot des Pyrotechnikgesetzes in Kraft.

Allerdings bleibt der Verkauf der pyrotechnischen Mittel auch dann erlaubt, wenn ihr Einsatz verboten bleibt. Somit hat sich das Verbot auch im Vorjahr als nur schwer exekutierbar erwiesen. Dennoch drohen bei Zuwiderhandlung Verwaltungsstrafen von bis zu 3600 Euro, oder im Fall der Uneinbringlichkeit Freiheitsstrafen von bis zu drei Wochen. In der Regel werden die einschreitenden Polizisten aber Organstrafverfügungen zwischen 30 und 50 Euro verhängen.