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Lachende Gesichter bei VO ÜS

15.03.2022 • 16:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die beiden Geschäftsführer Thomas Pachole (li.) und Kurt Michelini (re.) freuen sich mit Vertriebsleiter Philipp Wüstner über eine gute Geschäftsentwicklung. <span class="copyright">Marcel Hagen</span>
Die beiden Geschäftsführer Thomas Pachole (li.) und Kurt Michelini (re.) freuen sich mit Vertriebsleiter Philipp Wüstner über eine gute Geschäftsentwicklung. Marcel Hagen

Limonadenhersteller organisiert Abfüllung neu. VO ÜS sehr zufrieden mit Geschäftsentwicklung 2021.

Der Limonaden- und Getränkehersteller VO ÜS Vorarlberger Limo Werk GmbH hat in den vergangenen Monaten die Abfüllung seiner Getränke neu organisiert. Dabei ist ein Lohnabfüller aus Vorarl­berg ausgeschieden und ein anderer aus Deutschland neu dazugekommen.

Bislang wurden die VO-ÜS-Limonaden nicht nur direkt bei den beiden Miteigentümern Mohrenbrauerei in Dornbirn und Brauerei Frastanzer in Frastanz abgefüllt, sondern auch beim Fruchtsafthersteller Pfanner in Lauterach und bei Arlberg Getränke in Stallehr/Bludenz als Lohnabfüller. Seit einiger Zeit ist Arlberg Getränke allerdings kein Lohnabfüller mehr von VO ÜS, wie die beiden VO-ÜS-Geschäftsführer Thomas Pachole und Kurt Michelini auf wpa-Anfrage bestätigten.

Die vormalige VO-ÜS-Lohnabfüllung bei Arlberg Getränke sei jetzt zum allergrößten Teil nach Dornbirn verlegt worden, nachdem dort vor wenigen Monaten eine neue Abfüllanlage in Betrieb genommen wurde, sagt Mohrenbrauerei-Geschäftsführer Thomas Pachole. Die Lohnabfüllung in PET-Flaschen sei unterdessen aus diversen Gründen von Arl­berg Getränke zu Allgäuer Alpenwasser in Oberstaufen (D) verlegt worden.

Bekenntnis zu Glasflaschen

Der Anteil der VO-ÜS-Limonaden in PET-Flaschen mache nur rund zwei Prozent am Umsatz von VO ÜS aus, so Pachole und Frastanzer-Geschäftsführer Kurt Michelini. 98 Prozent würden auf Glasflaschen entfallen. „Wir bekennen uns im Sinne der Ökologie und Nachhaltigkeit ganz klar zu Glasflaschen.“

Allerdings gebe es Bereiche wie Sport- und Fußballplätze, an denen ein striktes Glasverbot herrsche. Um diesen Marktbereich nicht der Konkurrenz überlassen zu müssen, habe man sich dazu entschieden, einen kleinen Teil der Limonaden auch in PET-Flaschen abzufüllen. „Diese PET-Flaschen können weder im Lebensmitteleinzelhandel noch im Großhandel gekauft werden“, betonen Pachole und Michelini. Sie werden nur an Sportvereine und so weiter abgegeben und daran werde sich auch nichts ändern.

„Super zufrieden“

Mit der Geschäftsentwicklung zeigt sich der junge Limonadenhersteller „super zufrieden“. So habe man im Vorjahr rund 20.000 Hektoliter VO-ÜS-Limonaden produziert und verkauft, so Michelini. Insgesamt gibt es 21 Sorten. Jetzt hoffe man auf einen Normalbetrieb in der Gastronomie ohne Einschränkungen. Denn seit dem Start von VO ÜS im Mai 2020 habe sich die Gastronomiebranche mit kurzen zeitlichen Ausnahmen im Corona-Dauerkrisenmodus befunden.

Besitzverhältnisse

Die VO ÜS Vorarlberger Limo Werk GmbH gehört zu gleichen Teilen der Mohrenbrauerei und der Brauerei Frastanzer. Als Geschäftsführer sind Kurt Michelini und Thomas Pachole tätig. Für Marketing und Vertrieb ist Philipp Wüstner zuständig. Insgesamt arbeiten vier Personen für die Limo-Marke, die Produktion nicht miteingerechnet.

Günther Bitschnau / wpa

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