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Vorarlberg bekommt einen Radtunnel

19.07.2022 • 16:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Radtunnel soll bis 2028 fertiggestellt werden. <span class="copyright">VLK</span>
Der Radtunnel soll bis 2028 fertiggestellt werden. VLK

Die Vorarlberger Landesregierung hat am Dienstag einen Grundsatzbeschluss zur Realisierung der Radschnellverbindung “Vorderland/Am Kumma” im Bezirk Feldkirch gefasst.

Die Radstrecken sollen bis 2028 umgesetzt sein, das Budget für das Projekt beläuft sich auf 35 Millionen Euro. Teil der Schnellverbindung ist auch ein etwa 180 Meter langer Radtunnel im Bereich des Sattelbergs – es ist der erste Radtunnel Vorarlbergs.

Radschnellverbindung Vorderland/ Am Kumma <span class="copyright">VLK</span>
Radschnellverbindung Vorderland/ Am Kumma VLK

Die geplante Trasse erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung vom Bahnhof Götzis über das Betriebsgebiet in Koblach zur Bahnhaltestelle Klaus und von dort bis zum Anschluss an die bestehende Radroute in Sulz, die weiter nach Rankweil führt. Unter anderem werden die Betriebsgebiete in Klaus, Röthis und Koblach mit dem Siedlungsgebiet verbunden. An der Bahnhaltestelle Klaus erfolgt die Verknüpfung der Strecke mit dem überregionalen Radroutennetz.

“Wir haben Potenzialabschätzungen durchführen lassen und rechnen mit rund 1.500 Radfahrern pro Tag. Das ist ein beachtliches Verkehrsaufkommen”, sprach der zuständige Landesrat Daniel Zadra (Grüne) von einem “großen Tag für den Radverkehr und den Klimaschutz”.

Die Umsetzung wird in Abschnitten erfolgen. Ende 2023 sollen die Einreichplanungen für alle Abschnitte abgeschlossen sein, um danach mit den Grundablösen, den Behördenverfahren, den Ausführungsplanungen und Ausschreibungen der Bauleistungen zu beginnen. Die Fertigstellung ist bis spätestens 2028 vorgesehen. Von den 35 Mio. Euro steuern das Land 22,65 Mio. Euro und der Bund 10,15 Mio. Euro bei. 2,2 Mio. Euro übernehmen die Gemeinden Sulz, Röthis, Weiler, Klaus, Koblach und Götzis.

APA

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