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Schwächere Zahlen für Raiffeisenlandesbank

20.07.2022 • 15:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Raiffeisenlandesbank in Bregenz. <span class="copyright">Hartinger</span>
Die Raiffeisenlandesbank in Bregenz. Hartinger

Die Raiffeisenlandesbank Vorarlberg (RLBV) ist bei den Geschäftszahlen im ersten Halbjahr 2022 deutlich hinter die Vorjahreswerte zurückgefallen

Sowohl beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 2,4 Mio. Euro (30. Juni 2021: 16,3 Mio.) als auch beim Betriebsergebnis von 4,9 Mio. Euro (2021: 12,9 Mio.) wurden Rückgänge verzeichnet. Vorstandschef Michael Alge führte das heute in erster Linie auf externe Faktoren und Einmaleffekte im vergangenen Jahr zurück.

“Trotz schwieriger Marktbedingungen konnten wir unsere Position stärken”, zeigte sich Alge dennoch zufrieden. Abermals gewachsen sei die Kreditnachfrage, nämlich um 3,1 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro. Die Erträge der Raiffeisenlandesbank sanken um 4,0 auf 35,3 Mio. Euro. Als wesentlichen Grund dafür nannte Alge die Beteiligung an der Raiffeisen Bank International. Diese sei im ersten Halbjahr der Empfehlung der Europäischen Zentralbank gefolgt und habe die Ausschüttungen einer Dividende ausgesetzt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres resultierten hingegen noch 4,6 Mio. Euro aus der Beteiligung. Für das Gesamtjahr geht die Bank von einem EGT für 2022 von 5,0 Mio. Euro (2021: 43,2 Mio.) aus.

APA