Lokal

Coronahilfen an Feuerwehren und Kirchen

11.08.2022 • 19:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Lockdowns trafen nicht nur Geschäfte sondern auch gemeinnützige Einrichtungen. <span class="copyright">Hartinger</span>
Die Lockdowns trafen nicht nur Geschäfte sondern auch gemeinnützige Einrichtungen. Hartinger

Aus dem NPO-Fonds flossen bisher 5,6 Prozent nach Vorarlberg. Sozialeinrichtungen profitierten insgesamt nur wenig.

Seit 2020 können gemeinnützige Organisationen Hilfszahlungen aus dem „Non-Profit-Organisationen Unterstützungsfonds“ des Bundes für finanzielle Einbußen auf Grund von Covid-19 erhalten. Insgesamt gingen bisher 5,6 Prozent der Fördersumme nach Vorarlberg. Die Zahl der Buchungen an Vorarlberger Organisationen, die solche Zuwendungen beziehen, lag seit der Einführung des Fonds bei 2.110. Insgesamt flossen etwa 43.000 Euro ins Ländle. Damit lag Vorarlberg vor den Bundesländern Burgenland und Kärnten.

Wenig für Soziales und Bildung

Während in Niederösterreich viele Organisationen kleinere Zahlungen erhielten, ging in Wien das Gros an größere Einrichtungen. Bundesweit entfielen jedoch 44 Prozent der Fördersumme seit 2020 auf Zahlungen von 3000 Euro oder weniger. Bisher wurden vom Bund etwa 761.000 Euro ausgeschüttet. 29,9 Prozent davon gingen an Sporteinrichtungen, 18,6 Prozent an gemeinnützige Organisationen im Bereich von Kunst und Kultur sowie 13,8 Prozent an Feuerwehren und 13,7 Prozent an Kirchen und religiöse Einrichtungen.

Gemeinnützige Institutionen aus dem Segment Gesundheit, Pflege und Soziales bekamen hingegen nur 5,4 Prozent der Corona-Entschädigungen gefolgt von Bildungs- und Forschungseinrichtungen mit 4,5 Prozent.
Gemeinnützige Organisationen können die Förderungen online beantragen. Die Einreichungen werden anschließend über die Austria Wirtschaftsservice GmbH abgewickelt. Insgesamt wurden laut zuständigem Ministerium 53.347 von 55.918 Anträgen positiv erledigt. Österreichweit profitierten davon 23.455 Non-Profit-Organisationen.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.