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Forschungsinfrastruktur an FH wird ausgebaut

16.08.2022 • 15:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Fachhochschule Vorarlberg baut den Bereich Forschung weiter aus. <span class="copyright">Hartinger</span>
Die Fachhochschule Vorarlberg baut den Bereich Forschung weiter aus. Hartinger

Förderbare Gesamtkosten 528.000 Euro werden zur Hälfte aus EU-Mitteln finanziert.

Neben der Lehre ist die Forschung ein weiteres wichtiges Standbein der FH Vorarlberg. Wie Landesrat Marco Tittler nun in einer Aussendung mitteilte, wird die Infrastruktur in diesem Bereich weiter ausgebaut. Aktuelles Beispiel sei die Errichtung eines neuen Innovationslabors, das sich mit sogenannten eXtended Reality (XR)-Technologien beschäftigen wird.
UCT Research, das interdisziplinäre Forschungszentrum für nutzerzentrierte Technologie an der FH Vorarl­berg betreibt seit 2004 mit den Laboren „Usability“ und „Virtual Reality“ eine regional einzigartige Infrastruktur für Forschung, Technologie und Innovation. Im Zuge der Erweiterung werden die Arbeitsplätze im UCT Research mit den beiden Laboren in neue Räumlichkeiten übersiedeln. Die zentrale technische Infrastruktur muss erneuert werden, da sie den heutigen Qualitäts- und Leistungsansprüchen nicht mehr entspricht.

Landesrat Marco Tittler. <span class="copyright">Hartinger</span>
Landesrat Marco Tittler. Hartinger

Innovationslabor

Benutzerzentrierte FTI-Prozesse werden zunehmend unter Verwendung von sogenannten eXtended Reality (XR)-Technologien durchgeführt. Dabei handelt es sich um interaktive Technologien zur Verschmelzung virtueller Realität und physischer Wirklichkeit. Um zukünftig im Bereich „User Experience Research“ auf dem aktuellen Stand der Technik mitzuwirken und auch der Wirtschaft Zugang zu fortschrittlicher FTI-Infrastruktur zu geben, ist der Aufbau eines partizipativen Innovationslabors an der FHV geplant. Dies bedeutet sowohl eine Erweiterung als auch eine neuartige Nutzung von bestehenden Lösungen.

Lokale Wirtschaft

„Wir wollen weiterhin beste Forschungsbedingungen sicherstellen“, betont der Landesrat: „Mit dieser Investition soll eine moderne Infrastruktur für XR-Technologien an der FHV aufgebaut werden. Dabei soll auch die lokale Wirtschaft zur Bewältigung der Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im XR-Bereich eingebunden werden.“ Die förderbaren Gesamtkosten in Höhe von gut 528.000 Euro werden zur Hälfte aus EU-Mitteln gefördert.
In den insgesamt fünf Forschungszentren der FH Vorarl­berg sind derzeit über 80 Forscher beschäftigt. Sie arbeiten an 102 Forschungsprojekten mit 254 Kooperationspartnern und einem Forschungsvolumen von 5,5 Millionen Euro.

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