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Wie mit einfachen Mitteln gespart werden kann

21.09.2022 • 14:00 Uhr / 7 Minuten Lesezeit
Auch wenn einzelne Maßnahmen vielleicht nur wenig Geld ersparen: In Summe und auf Dauer gerechnet lohnt es sich. <span class="copyright">Symbolbild Shutterstock</span>
Auch wenn einzelne Maßnahmen vielleicht nur wenig Geld ersparen: In Summe und auf Dauer gerechnet lohnt es sich. Symbolbild Shutterstock

Angebote vergleichen oder Ausgabe-Tagebuch führen: Tipps von der Ifs-Schuldenberatung.

Verbrauch senken

Weniger Verbrauch senkt natürlich die Stromkos­ten. Die Waschmaschine und der Geschirrspüler sollten nur eingeschaltet werden, wenn sie voll sind. Der Wechsel auf LED-Leuchtmittel kann helfen, den Stromverbrauch zu reduzieren. Altgeräte wie Kühlschrank, Gefriertruhe oder Elektroherd sind oft für einen hohen Stromverbrauch verantwortlich. Hier könnte es sich lohnen, auf ein energieeffizientes Gerät umzusteigen. Unter www.topprodukte.at können Geräte bezüglich Stromverbrauch und Energieeffizienz verglichen werden. Zusätzliche Unterstützung bringt der jährliche Heizkosten-Zuschuss. Für einkommensschwache Haushalte gibt es zudem die Möglichkeit der Befreiung von der Ökostrompauschale. Wer diese Befreiung in Anspruch nehmen kann, wird auch von den GIS-Gebühren befreit.

Vergleichen lohnt sich

Unlimitiertes Internet, hohe Internet-Geschwindigkeit, Fernsehen mit möglichst vielen Sendern in HD – die Ansprüche an das Telekom­angebot können vielfältig sein, noch vielfältiger ist die Zahl der am Markt verfügbaren Angebote. Vergleichen lohnt sich. Ein Online-Anbietervergleich zeigt innerhalb kürzester Zeit die günstigen Angebote für Internet, Handy und Co. Internettarife für zu Hause können verglichen werden unter www.durchblicker.at/internet-zuhause. Der Vergleich für LTE und unlimitiertes Datenvolumen ist zu finden unter www.durchblicker.at/mobiles-internet. Den optimalen Handytarif findet man unter www.durchblicker.at/handytarife-vergleich.

Ein Online-Anbietervergleich zeigt, wer die günstigsten Handy-Tarife hat.<span class="copyright"> Apa/Gindl</span>
Ein Online-Anbietervergleich zeigt, wer die günstigsten Handy-Tarife hat. Apa/Gindl

Ausgaben im Blick behalten

Bezahlen mit Kredit- und Bankomatkarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay, etc. – durch die große und wachsende Zahl an Online-Bezahlmethoden wird es immer schwieriger, den Überblick über die Ausgaben zu behalten. Um mehr Transparenz in sein Ausgabeverhalten zu bringen, kann es helfen, ein Ausgabe-Tagebuch zu führen. Empfehlenswert ist, die Ausgaben ein bis zwei Monate lang zu notieren. So können kostenintensive Gewohnheiten identifiziert und nach Möglichkeit durch kostenschonende Alternativen ersetzt werden.

Bei neuen
Krediten sparen

Ob Abschluss eines neuen Kredits oder bei Tilgung eines laufenden Kredits: In beiden Fällen kann Geld gespart werden. Während beim Neuabschluss der Kreditvergleich hilft, um die optimale Finanzierung mit niedrigen, monatlichen Raten zu finden, kann die Kredit-Umschuldung die laufenden Kreditraten deutlich reduzieren. Kreditrate und Kreditzinsen können im Kreditrechner online einfach berechnet werden: www.durchblicker.at/kreditrechner

Kontokosten einsparen

Ob Gehaltskonto, Jugendkonto oder gemeinsames Haushaltseinkommen – die Produkte und Angebote sind vielfältig, genauso wie die laufenden Gebühren für die Kontoführung. Vor allem beim Konto für Jugendliche, Lehrlinge, Schüler oder Studenten gibt es oft attraktive, kostenlose Angebote und zusätzliche Anreize wie Gutscheine oder Goodies. Einen Vergleich von Gratiskonten gibt es unter www.durchblicker.at/gratis-konto. Beim klassischen Gehalts- und Girokonto fallen nicht unerhebliche Kosten und Gebühren an, vielleicht auch noch zusätzliche Kosten für Kreditkarten. Auch die Hausbank bietet nicht immer die günstigsten Kontokonditionen. Wer beim Konto Geld sparen möchte, sollte die am Markt verfügbaren Angebote vergleichen. Das ist zum Beispiel möglich unter www.durchblicker.at/girokonto.

Bis zu 700 Euro sparen

Hat man eine Versicherung abgeschlossen, ist man meist froh, wenn man sich nicht mehr mit dem Thema auseinandersetzen muss. Aber auch bei Versicherungen gibt es Einsparpotenzial. So können beim Wechsel der Autoversicherung bis zu 700 Euro eingespart werden. Aber auch bei klassischen Versicherungsprodukten wie der Haushaltsversicherung lohnt sich der Vergleich – hier können bis zu 200 Euro eingespart werden. Vor allem bei der Haushaltsversicherung empfiehlt sich auch der Polizzen-Check, um mögliche Unter- oder Überversicherungen aufzudecken. Ein Versicherungsvergleich findet sich unter www.durchblicker.at/versicherungsvergleich.

Oft ist einem nicht bewusst, wie viel Geld im Monat man für Lebensmittel ausgibt. <span class="copyright">Apa/Gindl</span>
Oft ist einem nicht bewusst, wie viel Geld im Monat man für Lebensmittel ausgibt. Apa/Gindl

Nicht hungrig einkaufen gehen

Die monatlichen Ausgaben für Lebensmittel sind uns oft gar nicht bewusst. Hier gibt es keine monatliche Sammelrechnung, die auf die Gesamtkosten aufmerksam machen würde. Auch das Bezahlen mit der Bankomatkarte führt dazu, dass man meist gar nicht merkt, wie viel für den Lebensmitteleinkauf ausgegeben wird. Mit einigen einfachen Maßnahmen kann bei den monatlichen Kosten für Lebensmittel gespart werden: Eine Einkaufsliste zu schreiben ist sinnvoll, denn damit weiß man genau, welche Lebensmittel gebraucht werden und muss nicht zwischen den Regalen überlegen. Letzteres führt oft dazu, dass man mehr einkauft, als nötig wäre. Hungrig einkaufen zu gehen sollte vermieden werden, denn mit einem Hungergefühl im Bauch steigt die Wahrscheinlichkeit von Impulskäufen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte hinterfragt werden: Bevor abgelaufene Lebensmittel entsorgt werden, prüfen, ob sie noch genießbar sind. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt nur das Datum an, bis wann das Produkt mindestens haltbar ist, bedeutet aber nicht, dass das Produkt schon verdorben ist. Ratsam ist auch, Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung zu nutzen.

Shopping-Budget setzen

Vor allem beim Bezahlen mit Kreditkarte wird oft erst mit der Abrechnung im nächsten Monat klar, wie viel man in Summe beim Online-Shopping ausgegeben hat. Deshalb ist es sinnvoll, sich ein Shopping-Budget setzen. Das sorgt für Kos­tenkontrolle. Hilfreich ist auch, monatlich eine Liste zu führen, in der die Ausgaben vom Online-Shoppen vermerkt werden. So kann man im Blick behalten, ob das Budget bereits ausgereizt ist. Ein weiterer Tipp: Wer seine Bezahldaten nicht speichert, setzt eine Hürde beim schnell Bestellen und überdenkt eventuell, ob das gewünschte Produkt wirklich benötigt wird.

Geldtipps vom ifs

• Überblick ist alles: Einnahmen und Ausgaben unter Kontrolle halten.

• Nur Bares ist Wahres: Bar bezahlen. Wer mit Karte zahlt, gibt meist mehr Geld aus.

• In Wochen planen: Geld in vier Teilbeträge teilen. So kommt man leichter durch den Monat und behält seine Finanzen gut im Blick.

• Der Versuchung widerstehen: Wünsche erst erfüllen, wenn das Geld dazu da ist. Ratenkäufe sind oft der Einstieg ins Schuldenkarussell.

• Prioritäten setzen: Wichtige Ausgaben zuerst bezahlen. Nicht mehr Geld ausgeben, als man zur Verfügung hat.

• Sich zufrieden sparen: Im Kleinen sparen, dann kann man sich Großes leisten.

• Plus gewinnt: Der Konto­überzug ist die teuerste Kreditform. Man kann sich durch eine Kontoüberzugssperre schützen.