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So sollen Naturschutz und Sport in den Bergen vereinbar sein

21.03.2023 • 19:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Initiative will Spannungsfeld zwischen Bergsport und Umwelt entschärfen. <span class="copyright">Stefan Michael Kothner</span>
Initiative will Spannungsfeld zwischen Bergsport und Umwelt entschärfen. Stefan Michael Kothner

Die Initiative „Naturverträglicher Bergsport im Montafon“ will das Spannungsfeld Bergsport und Umwelt entschärfen.

Nicht nur aktuell der Skisport fordert die Natur. Auch die vielen Bergbegeisterten im Sommer, welche auf Mountainbikes oder zu Fuß unterwegs sind, können für die Natur belastend sein. Vor allem wenn dabei die Wege verlassen werden. Deswegen will die Initiative „Naturverträglicher Bergsport im Montafon“ Bergsportler abseits der Wege gezielt lenken. Darüber informierte Montafon Tourismus in einer Aussendung. Durch die Initative sollen Naturräume geschützt und gleichzeitig ein freier Zugang zur Natur ermöglicht werden.

Spannungsfelder entschärfen

„Unser Auftrag ist es, bestehende Spannungsfelder im Bereich Natur und Bergsport zu entschärfen und eine gute Lösung für alle – Wild, Wald und Bergsportlerinnen und -sportler – zu finden“, erklärt Initiator Alexander Fleisch die Ziele des Projekts. Die Lenkung soll unter anderem durch Karten, Bojen oder Hinweistafeln erfolgen. Diese sollen Bergsportlern zeigen, wo sie sich im freien Gelände bewegen können, ohne Wildruhezonen zu betreten.

Im Fokus der Initiative stand zu Beginn das Thema Freeriden abseits der Pisten und Wege. Vor diesem Hintergrund wurde eine Lenkungsgruppe aus diversen Interessensgruppen eingerichtet, die sich nun um die Anliegen aus der Bevölkerung kümmern und das Projekt weiter vorantreiben soll. Die Lösungen betreffen bestimmte Gebiete im Montafon.

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