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Maschinenring Oberland plant neuen Standort

03.04.2023 • 20:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Belegschaft von Maschinenring Oberland führt auch Winterdienste aus. <span class="copyright">Maschinenring</span>
Die Belegschaft von Maschinenring Oberland führt auch Winterdienste aus. Maschinenring

Entgegen ursprünglichen Planungen soll der Neubau in Bludesch auf einem angrenzenden Grundstück umgesetzt werden, das nicht in der Landesgrünzone liegt.

Günther Bitschnau/wpa

Der Maschinenring Oberland hat seine ursprünglichen Pläne zur Errichtung eines neuen Standorts in Bludesch überarbeitet. Nach wpa-Informationen liegt der beabsichtigte Neubau jetzt nicht mehr in der Landesgrünzone, sondern auf einem weniger als 50 Meter entfernten Grundstück außerhalb der Landesgrünzone. Auch damit wäre der Standort in unmittelbarer Nähe zum Autobahnanschluss Bludesch-Gais noch immer verkehrstechnisch günstig gelegen.

Bis zu drei Millionen Euro

Maschinenring-Oberland-Geschäftsführer German Nigsch erklärte im wpa-Gespräch, dass man im Zuge dessen auch das Gebäude anders geplant und projektiert habe. Die Bauverhandlung sei abgeschlossen, man warte derzeit auf den Baubescheid, so Nigsch vor wenigen Tagen. Mit der Errichtung beauftragt worden sei die Bregenzer Firmengruppe Rhomberg Bau, sagt Nigsch. Eine Visualisierung des Gebäudes wolle man der Öffentlichkeit erst präsentieren, nachdem sie den Mitgliedern gezeigt wurde. Das Gebäude biete jedenfalls Platz für bis zu 15 Büroarbeitsplätze und verfüge auch über eine Lagerhalle. Das voraussichtliche Investitionsvolumen beziffert Nigsch mit bis zu drei Millionen Euro.

Baubeginn noch offen

Die gegenwärtig hohen Baukosten und die steigenden Zinsen könnten dabei allerdings zu einer Verzögerung führen. „Es ist noch offen, ob wir gleich mit der Errichtung beginnen oder erst in einem Jahr. Dazu braucht es eine Vorstandsentscheidung.“ Abgesehen davon merke auch der Maschinenring Oberland die gegenwärtig schwierige Lage am Arbeitsmarkt. Man habe einerseits eine hohe Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen. Andererseits könne man diese Nachfrage jedoch aufgrund des Personalmangels nicht immer vollständig bedienen.

In ganz Österreich tätig

In Vorarl­berg gibt es drei Standorte in Bludesch, Hohenems und Andelsbuch. Allein beim Maschinenring Oberland seien je nach Saison bis zu 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestellt. Davon sind acht Personen im Verwaltungsbereich tätig. In den meisten Fällen handelt es sich bei der Belegschaft des Unternehmens um Landwirte, die als Maschinenring dann diverse Arbeiten wie Winterdienste, Grünraumdienste, aber auch Baumpflege oder Forstarbeiten übernehmen.