Österreich

Vermisster Wanderer tot aus Bach geborgen

08.06.2020 • 13:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Sujetbild (c) Jens Ottoson – stock.adobe.com (Jens Beuttenmueller)

Mann stürzte als Schlusslicht einer Wandergruppe 60 Meter ab.

Ein seit Sonntag im hinteren Zillertal vermisster 39-jähriger Wanderer ist Montagvormittag tot aus dem Bachbett des Zemmbaches geborgen worden. Der Mann war von einem Wanderweg etwa 60 Meter in den Bach gestürzt und rund 100 Meter weit abgetrieben worden, teilte die Polizei der APA mit.

Der Einheimische war am späten Sonntagnachmittag mit mehreren Bekannten bei starkem Regen von einer privaten Hütte am Zemmgrund auf dem Wanderweg in Richtung Breitlahner unterwegs. Er bildete das Schlusslicht der Gruppe, die sich immer weiter auseinander bewegte. Schließlich wurde sein Fehlen bemerkt.

Ein anderes Gruppenmitglied hielt schließlich im Bereich der Waxeggklamm im Gemeindegebiet von Finkenberg Ausschau und ging dann taleinwärts. Doch die Suche nach dem Mann blieb zunächst erfolglos, die Gruppe setzte einen Notruf ab.

Der Bereich des Zemmbaches wurde daraufhin von der Bergrettung Ginzling, der Feuerwehr Ginzling und der Wasserrettung Mayrhofen abgesucht. Auch die Alpinpolizei war im Einsatz. Sonntagabend wurde die Suchaktion vorläufig unterbrochen, Montagfrüh dann fortgesetzt.