Österreich

Mann bedrohte Person mit Schusswaffe

03.08.2020 • 15:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mann bedrohte Person mit Schusswaffe

Er soll Opfer geschlagen und mit Waffe Bargeld geraubt haben.

Ein junger Türke soll am späten Freitagabend bzw. in der Nacht auf Samstag in Innsbruck mehrere Personen mit einer Schusswaffe bedroht haben. Einigen von ihnen raubte er auch geringe Bargeldbeträge, teilte die Polizei am Montag mit. Bei einer Fahndung konnte der Mann kurze Zeit später festgenommen werden. Die Waffe wurde bisher jedoch nicht gefunden.

Der 20-Jährige soll gegen Mitternacht in der Amraserstraße einem 24-jährigen Österreicher mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihm unter Vorhalt der Schusswaffe einen geringen Bargeldbetrag geraubt haben. Bei einem Handgemenge zwischen den beiden Männern wurde der Türke ebenfalls verletzt. Der 24-Jährige musste mit einer schweren Verletzung im Gesicht in die Innsbrucker Klinik eingeliefert werden.

Nachdem der 20-Jährige festgenommen und in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert worden war, stellte sich im Zuge weiterer Ermittlungen heraus, dass er gemeinsam mit einem 22-jährigen Österreicher, der mittlerweile ebenfalls in die Justizanstalt eingeliefert wurde, weitere Personen bedroht haben soll. Ebenfalls am Freitag gegen 20.45 Uhr sollen die beiden vier junge Frauen im Bereich der Amraserstraße unter Vorhalt der Schusswaffe ebenfalls versucht haben zu berauben. Gegen 21.00 Uhr soll das Duo in der selben Straße sieben bis acht Jugendlichen erneut unter Vorhalt der Schusswaffe einen geringen Bargeldbetrag abgenötigt haben.

Anschließend fuhren die beiden laut Polizei nach Imst. Dort sollen sie gegen 22.15 Uhr einen 27-jährigen Österreicher bedroht haben. Dabei soll der Türke dem Opfer seine Waffe unter dem T-Shirt gezeigt haben. Zu den Vorfällen in Innsbruck um 20.45 Uhr und um 21.00 Uhr wurde bisher keine Anzeige erstattet, teilte die Exekutive mit. Auch der Verbleib der Waffe konnte noch nicht geklärt werden. Trotz mehrmaliger Suche wurde sie noch nicht gefunden.

Die Polizei ersuchte die betroffenen Personen der beiden Vorfälle in Innsbruck und mögliche weitere Zeugen, sich zu melden.