Österreich

Infektiologe Wenisch: “Maske auf und durch”

06.09.2020 • 15:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Infektiologe Christoph Wenisch
Infektiologe Christoph Wenisch APA/HERBERT PFARRHOFER

Christoph Wenisch gab einen Ausblick auf die Coronasituation im Herbst.

Er hat bereits 700 Corona-Erkrankte behandelt und gab am Sonntag auf Ö3 einen Ausblick auf den Herbst und den Winter: “Maske auf und durch” ist dabei seine Parole. Der 53-jährige Infektiologe hat Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl in sein Biedermeier-Haus am Stadtrand von Wien geladen. Im Interview sprach er etwa über Regeln zum Schulstart: „Kinder bis zehn Jahre sind kaum infektiös”, erklärte Wenisch.

Behandlungsfortschritte von Coronavirus

Er erzählte sehr persönlich von seinen Gefühlen beim ersten Corona-Todesfall auf seiner Station und über den Fortschritt in der Behandlung von Covid-19: “Durch die Obduktion der ersten Corona-Toten haben wir viel gelernt.” Er persönlich würde sich sogar mit dem Impfstoff aus Russland impfen lassen.

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Bereits im April sprach er über die Rückkehr zu einer Normalität. Der Leiter der Infektionsabteilung im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital ließ die Hoffnung auf eine Rückkehr zu alten Gewohnheiten nicht zu groß werden. “Einen normalen Alltag gibt erst nach Covid. Das wird frühestens im 2022er, 2023er-Jahr sein, wenn die Impfung da ist. Alles andere wäre verfrüht zu sagen”, meinte Wenisch damals.