Österreich

Hohe Nachfrage nach FFP2-Masken

25.01.2021 • 19:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
FFP2-Masken-Ausgabe am Montag bei einem Interspar-Markt in Wien
FFP2-Masken-Ausgabe am Montag bei einem Interspar-Markt in Wien APA/HERBERT PFARRHOFER

Teilweise gab es schon nach Stunden kurzfristige Engpässe

Die heimischen Lebensmittelhändler stellen auch am Montag eine hohe Nachfrage nach den FFP2-Masken fest. In einzelnen Filialen gab kurzfristig sogar Engpässe, wie eine Anfrage bei Rewe, Spar, Hofer und Lidl ergab. Seit heute gilt im Handel und in den öffentlichen Verkehrsmittel, die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. Die großen Supermarktketten geben die Masken diese Woche gratis an ihre Kunden ab.

Nachlieferung bestellt

“Die Verfügbarkeit ist in den Filialen aktuell aufgrund der sehr hohen Nachfrage unterschiedlich, es gibt jedoch laufende Nachlieferungen und Zuteilungen an die Filialen” erklärt Rewe-Pressesprecher Paul Pöttschacher. Zu Rewe gehören Billa, Merkur und Penny. Sie stellen diese Woche jedem Kunden bis einschließlich Mittwoch die erste FFP2-Maske gratis zur Verfügung. Das Angebot gelte solange der Vorrat am jeweiligen Standort reicht.

Andere Länder, andere Masken

Auch bei Spar werden Gratis-Masken am Eingang verteilt, jeder Kunde bekommt ein Stück. Das Angebot gilt “solange der Vorrat reicht”, aber ohne zeitliche Befristung. “Wir haben heute beobachtet, dass viele Kunden bereits eine FFP2-Maske hatten”, sagt Spar-Pressesprecherin Nicole Berkmann. Überschüssige Exemplare des einfachen Mund-Nasen-Schutz (MNS) “übermitteln wir an unsere Kollegen in den anderen Ländern, wo man diese noch benützen darf”, so die Spar-Sprecherin.

Nur mit Einkaufswagerl

Hofer erklärte, all jenen Kunden eine gratis FFP2-Schutzmaske zur Verfügung zu stellen, die keine haben. Für Nachschub sei gesorgt. “Um die Zehn-Quadratmeter-Regelung pro Person zu gewährleisten, dürfen unsere Filialen nur mit einem Einkaufswagen betreten werden.”

Auch Lidl-Pressesprecher Hansjörg Peterleitner bestätigt, eine hohe Nachfrage nach FFP2-Masken. “Unser Ziel ist, dass jeder Kunde der eine Maske braucht, auch eine bekommt. Deshalb haben wir ausreichend vorgesorgt und schon weitere FFP2-Masken bestellt.”

Weil der Mindestabstand von eineinhalb auf zwei Meter erhöht wurde, mussten die Händler auch ihre Kassenbereiche, Bodenmarkierungen und Informationsplakate anpassen. Der Rewe-Konzern weist auch in regelmäßigen Ansagen auf die neuen Regeln hin.

Die meisten Supermärkte haben den einfachen Mund-Nasen-Schutz übrigens weiter im Sortiment. Die FFP2-Masken verkaufen die Lebensmittelhändler abseits der Gratis-Masken um 59 Cent das Stück. Die Masken sind vergangene Woche von der Mehrwertsteuer ausgenommen worden.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.