Österreich

Präsenzunterricht sei das oberste Prinzip

06.09.2021 • 14:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Präsenzunterricht sei das oberste Prinzip

Bildungsminister Heinz Faßmann sieht die Schulen “gut vorbereitet”.

Für rund 38.000 Kinder in Wien, Niederösterreich und Burgenland beginnt der allererste Schultag. Sie können wie gewohnt von den Eltern in die Schule begleitet werden – diese müssen allerdings einen 3G-Nachweis vorlegen und im ganzen Schulgebäude eine Maske aufhaben.

Testen, testen, testen

Die rund 650.000 Schüler in den anderen Bundesländern haben noch eine Woche Ferien, für sie gelten ab dem kommenden Montag die gleichen Regeln. Getestet wird drei Mal pro Woche, in manchen Ländern mit zwei PCR-Tests, in anderen erfolgt der PCR-Test nur einmal pro Woche.

Im Ö1-Morgenjournal zeigt sich Bildungsminister Heinz Faßmann zuversichtlich: “Wir werden im Rahmen der intensiven Testung positive Fälle haben, das ist keine Frage. Aber das oberste Prinzip müssen ständig offene Schulen sein – und mit unserem Maßnahmenplan schaffen wir die Voraussetzungen dafür.”

Auf die Frage, ob es genaue Zahlen zu ungeimpften Lehrern gebe, sagte der Bildungsminister: “Der Anteil der ungeimpften Lehrer ist ein sehr geringer, wir erwarten im Laufe der Woche genaue Zahlen.”

In Deutschland, wo der Schulstart bereits erfolgte, wurden bereits in der ersten Woche 30.000 Schüler in Quarantäne geschickt. Für Faßmann bedeuten diese Zahlen aber keinen Grund zur Sorge: “Das kann man nicht vergleichen, die Rahmenbedingen, speziell in Nordrhein-Westfalen, sind völlig andere.”