Österreich

Die für Ski-Österreich schlechteste Junioren-WM aller Zeiten ist zu Ende

25.01.2023 • 15:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kilian Pramstaller schied im ersten Durchgang aus
Kilian Pramstaller schied im ersten Durchgang aus GEPA pictures

Die österreichischen Ski-Junioren haben zum Abschluss der Heim-WM in St. Anton auch im Slalom eine Medaille verpasst.

Es war ein enttäuschender Abschluss einer enttäuschenden Weltmeistmeisterschaft. Am Mittwoch erlebten die rot-weiß-roten Hoffnungsträger beim Slalomsieg des Italieners Corrado Barbera eine Enttäuschung. Kilian Pramstaller war mit starken Zwischenzeiten im ersten Durchgang ausgeschieden, Jakob Greber erwischte es auf Platz vier liegend in der Entscheidung. Für Österreich ist es mit zwei Bronzenen das schwächste Abschneiden bei einer Junioren-WM.

“Schade, ich bin all-in gegangen”, sagte Greber im ORF-Interview. “Aber ganz mit leeren Händen gehen wir nicht nach Hause.” Ralph Seidler landete mit einem Rückstand von 1,39 Sekunden auf Platz zehn. Damit schließt der ÖSV die Weltmeisterschaft auf Platz zehn im Medaillenspiegel ab.

Erstmals keine Gold- oder Silbermedaille

Erstmals seit der ersten Ausgabe 1982 der jährlich ausgetragenen Titelkämpfe holten die ÖSV-Talente keine Gold- sowie Silbermedaille. Die einzigen beiden Podestplätze in elf Rennen hatten Vincent Wieser im Super-G und Wieser gemeinsam mit Greber in der Teamkombination geholt.

Bei der Weltmeisterschaft der 16- bis 21-Jährigen fehlten im rot-weiß-roten Team allerdings mit Victoria Olivier und Amanda Salzgeber zwei potenzielle Medaillenanwärterinnen in gleich mehreren Disziplinen. Magdalena Egger, die im Vorjahr drei Goldene geholt hatte, war aufgrund des Alters kein Thema.

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