Gastrotipp: Von Italien nach Vorarlberg

01.10.2022 • 11:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Fernando Curatolo (Zweiter v.l.) mit seinem Team. <span class="copyright">HARTINGER</span>
Fernando Curatolo (Zweiter v.l.) mit seinem Team. HARTINGER

Wer die Kulinarik der italienischen Küche degustieren möchte, ist in der Schwedenschanze in Hard richtig.

Die Schwedenschanze in Hard ist ein traditionell italienisches Restaurant. „Wir versuchen die italienische Küche hierher zu bringen“, erklärt der Chef Fernando Curatolo, der seit rund einem Jahr das Lokal, mit seinem Team, das unter anderem aus seiner Frau und Tochter besteht, betreibt.

Zu Essen gibt es beispielsweise rotes Garnelen-Tartar, Schwertfisch oder, ein besonders beliebtes Gericht, gefüllte Calamari, die nach dem „Rezept der Oma“ zubereitet werden. Der Schafs- beziehungsweise Ziegenkäse, der hierfür verwendet wird, kommt sogar direkt aus Italien. Doch das sind nicht die einzigen Produkte, die das Restaurant von dort geliefert bekommt: Auch der Fisch und andere Meeresfrüchte kommen von dort. Selbst das Brot ist italienisch: Es wird zwar hier, von Hand gemacht, aber genau so „wie in Apulien“, so der Chef.

Pizza gibt es in der Schwedenschanze in allen Variationen. <span class="copyright">Hartinger</span>
Pizza gibt es in der Schwedenschanze in allen Variationen. Hartinger

Blick auf den Hafen

Die Gäste der Schwedenschanze können aber nicht nur das leckere Essen, sondern auch die angenehme Atmosphäre, sowie die ruhige Lage genießen. Das Restaurant ist sehr modern eingerichtet und hat riesige Glasscheiben, welche einen wunderbaren Blick auf den Hafen ermöglichen. „Im Sommer haben wir jeden Abend einen Sonnenuntergang direkt gegenüber des Restaurants“, erläutert Curatolo.

Die Liebhaber von Meeresfrüchten kommen auf ihre Kosten. <span class="copyright">Hartinger</span>
Die Liebhaber von Meeresfrüchten kommen auf ihre Kosten. Hartinger

Ein besonders ausgefallenes Gericht hier in der Schwedenschanze, sind die Nudeln im Parmesan. Hierbei werden bereits gekochte Nudeln in einem leicht ausgehölten Parmesanlaib immer wieder gewendet und so mit dem dann geschmolzenen Parmesan vermischt. Anschließend wird alles noch flambiert und mit frischen Trüffeln oder Steinpilzen serviert. Dabei kann man sogar zusehen, denn: Die Zubereitung des Gerichts erfolgt am Tisch.

Antipasti dürfen in einem italienischen Lokal nicht fehlen. <span class="copyright">Hartinger</span>
Antipasti dürfen in einem italienischen Lokal nicht fehlen. Hartinger

Auch im Winter geöffnet

Wichtig ist es dem Chef noch zu erwähnen, dass das Restaurant auch im Winter geöffnet ist. Da frühere Betreiber das Restaurant in dieser Zeit geschlossen ließen, denken die meisten immer noch, hier sei im Winter zu. Curatolo´s Ziel sei es, die Leute wissen zu lassen, dass in der Schwedenschanze, eben auch in der kalten Jahreszeit, geöffnet ist und Gäste jederzeit herzlich willkommen sind.

Norea Ertl

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