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Österreichische Bevölkerung soll bis 2060 um eine Million steigen

Bereits 2030 wird es Sprung von 8,4 auf neun Millionen Einwohner geben.

fDie Tendenz in der Altersverteilung Österreichs verschiebt sich weiterhin deutlich Richtung älterer Menschen. Insgesamt wird die Bevölkerung bereits bis zum Jahr 2030 von derzeit 8,4 Millionen auf neun Millionen gestiegen sein und bis 2060 9,4 Millionen Menschen erreicht haben. Das geht aus der aktuellen Prognose der Statistik Austria hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Bis 2060 soll sich dann der Bevölkerungsanteil im Alter von 65 und mehr Jahren von derzeit 17,7 Prozent (1,5 Millionen) auf fast 29 Prozent (2,7 Millionen) verschoben haben.

Mehr ältere Menschen

Die beiden weiteren Altersklassen sollen sich im Vergleich zu 2011 dahin gehend verschieben, dass bei der Altersgruppe bis unter 20 Jahre der Anteil an der Gesamtbevölkerung von 20,4 auf 18,6 Prozent sinken wird, jener der Menschen im Alter von 20 bis unter 65 Jahren sinkt sogar von 61,9 auf 52,5 Prozent. Hier ergibt sich ein Gesamtrückgang von knapp über 260.000 Einwohnern.

Von einem mittelfristigen Anstieg der „65+“-Generation auf rund 20 Prozent geht man bereits bis 2020 aus. Bei der Personengruppe des zentralen Erwerbsalters von 30 bis 54 Jahren sind hingegen schon ab 2015 Rückgänge zu erwarten. Um 2030 wird die Zahl der 30 bis 54-Jährigen mit 2,89 Millionen um rund acht Prozent niedriger sein als zurzeit (Stand 2011: 3,14 Millionen.). Innerhalb der Altersgruppe wird es laut den Prognosen eine stärkere Verschiebung zu den älteren Arbeitskräften geben.

Die Zahl der 55- bis 64-jährigen Menschen im späten Erwerbs- bzw. frühen Ruhestandsalter (Stand 2011: 0,99 Millionen) soll deutlich wachsen. Insbesondere mit dem Eintritt der Baby-Boom-Generation in diese Altersklasse nach 2015 ist laut Statistik Austria mit sehr starken Zuwächsen zu rechnen (2020: 1,24 Millionenbzw. plus 25 Prozent; 2025: 1,32 Millionen. bzw. plus 33 Prozent). Bei den bereits zum Teil im Arbeitsmarkt integrierten jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 29 Jahren wird eine unterdurchschnittliche Entwicklung gesehen. Diese Altersgruppe wird nur noch bis 2016 geringfügig stärker besetzt sein als 2011. Danach sinkt sie stark ab und wird im Jahr 2030 mit 1,17 Millionen um zehn Prozent niedriger sein als 2011 (1,29 Millionen).

Anstieg bei Kleinkindern

Einen prognostizierten Anstieg bis 2030 gibt es bei den unter zweijährigen Kindern. Die Zahlen bewegen sich nahe an der Gesamtzunahme der Bevölkerung von plus sieben Prozent im Jahr 2030. So wird etwa die Zahl der Kinder im Volksschulalter (2011: 325.000) rund zehn Jahre lang mehr oder weniger konstant bleiben, ab dem Jahr 2020 aber wieder steigen und 2030 mit 344.000 um sechs Prozent höher sein als 2011.

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