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Grazer wegen einer Bluttat im Jahr 1987 vor Gericht

Wien. Am 16. März 1987 wurde der Fleischhauer Erich Ludwig vor dem Espresso „Orient“ am Wiener Gürtel mit einer Kugel aus einer Faustfeuerwaffe niedergestreckt. Die tödliche Bluttat – Ludwig starb nach der Einlieferung ins Spital – ist bis heute ungeklärt. Am Montag, mehr als 25 Jahre danach, wird der „Orient-Mord“ vor einem Schwursenat am Wiener Landesgericht verhandelt. Angeklagt ist der 66-jährige Grazer Harald K.

Für Herbert Eichenseder, den Anwalt des Beschuldigten, handelt es sich bei der Anklage um eine reichlich dünne Suppe. Ein anonymer Hinweis hatte heuer im März zu der Verhaftung von Harald K. in Graz geführt. Dieser lebte 1987 in Wien Neubau streitet aber jeden Zusammenhang mit der Tat ab.

Das Opfer Erich Ludwig, ein mehrfach vorbestrafter Ex-Häftling, soll an jenem Abend im Jahr 1987 im Espresso „Orient“ seinen Hund gequält haben. Das erzürnte offenbar einen anderen Gast so sehr, dass er mit dem Betrunkenen in Streit geriet und vor dem Lokal zweimal auf ihn schoss. Ein Schuss traf den 31-Jährigen tödlich. Dann rannte der Täter in Richtung Bezirk Neubau davon.

Der Prozess am Montag ist auf einen Tag anberaumt. Mit einem Urteil rechnet der Anwalt schon am früheren Nachmittag. Dies freilich unter der Voraussetzung, dass alle geladenen Zeugen auch wirklich erscheinen.

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