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Erzbischof Lackner: „Zölibat ist diskutierbar“

Salzburg. Der neue Salzburger Erzbischof Franz Lackner ließ in einem Interview in der Frage des Zölibats aufhorchen: Das sei ein Thema, das „diskutiert werden kann und muss“.

Er habe 35 Jahre lang auf Biegen und Brechen gekämpft: „Aber wenn man etwas ändern will, muss man das Gute, wofür das Alte gestanden hat, mit hinübernehmen.“ Das sei in diesem Fall die „totale Verfügbarkeit für Gott und die Menschen“. Die Aufhebung des Zölibats bringe keine Win-win-Situation: „Das wäre eine schwere Operation. Vielleicht macht es Papst Franziskus auch, aber wir würden über Jahre hindurch mit uns selbst beschäftigt sein.“

„Änderungsbedarf ist da“

Den Ausschluss von wiederverheirateten Geschiedenen von Kommunion und Beichte bezeichnete Lackner als „große Not, Änderungsbedarf ist da“. In dieser Frage versage die Kirche auf allen Ebenen. Rom müsse daran bauen, dass diese Menschen nicht von der Kirche ausgeschlossen seien.

In der Frage des Frauenpriestertums bezieht sich Erzbischof Lackner auf die Antworten, die die Päpste Johannes Paul, Benedikt und Franziskus gegeben haben: „In einer Offenbarungsreligion kann nicht jeder alles machen.“

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