Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

„Domquartier Salzburg“ eröffnet

Vier Museen wurden zu einem barocken Gemeinschaftsmuseum auf insgesamt 15.000 Quadratmetern Fläche vereint.

Acht Jahre lang wurde gearbeitet, jetzt ist die partielle Neugestaltung der Salzburger Museenlandschaft Realität. Am Freitagabend ist das „Domquartier Salzburg“ eröffnet worden. Die Räumlichkeiten rund um den Salzburger Domplatz wurden zu einem geschlossenen Rundgang vereint. Vier Museen sowie die Burgen- und Schlösserverwaltung haben sich zu einem barocken Gemeinschaftsmuseum zusammengeschlossen.

Die beteiligten Museen – Residenzgalerie, Salzburgmuseum, Dommuseum und das neue Museum St. Peter – sollen formal eigenständig bleiben, selbst die Geschäftsführung des Domquartiers habe keinen Generalschlüssel, hieß es bei einem Pressegespräch. „Aber natürlich werden wir uns einem übergeordneten Ziel unterordnen müssen“, sagte Gabriele Groschner, Leiterin der Residenzgalerie. „Wie das in der Praxis funktionieren wird, müssen wir erst abwarten. Aber in jedem Fall wird die Residenzgalerie als Spezialist für niederländische Barockmalerei eine Sonderstellung im Museumsverband ‚Domquartier‘ behalten.“

Die Residenzgalerie, die Prunkräume der Residenz, das Nordoratorium des Doms, das Dommuseum, die Lange Galerie von St. Peter sowie die bisher von der Universität genutzten Räumlichkeiten im Wallistrakt der Erzabtei St. Peter ergeben zusammen ein 15.000 Quadratmeter großes Museum, das mit einer einzigen Eintrittskarte um zwölf Euro besucht werden kann.

Zur alten Salzburger Museumsordnung dazu gekommen sind die Lange Galerie und das Museum St. Peter. Die Kunstsammlung des Klosters besteht aus 40.000 Grafiken, Gemälden und Objekten, die bis jetzt nur vereinzelt und als Leihgaben ausgestellt waren.

„Zweimal anschauen“

Das Domquartier geht auf Pläne von Dieter Bogner zurück, er hat sein Konzept 2006 vorgelegt. „Man möge sich das neue Museum zumindest zweimal anschauen“, erklärte er. „Einmal innen, der Kunstwerke wegen. Und ein zweites Mal von innen durch die Fenster nach außen. Von diesem absolut zentral gelegenen Rundgang erlebt man überraschend viele der attraktiven Blickwinkel im Zentrum der Salzburger Altstadt.“

2000 Exponate im Domquartier sollen jetzt einen repräsentativen Überblick über 1300 Jahre Salzburger Geschichte vermitteln.

Artikel 2 von 2
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.