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Bill Gates: Kampf gegen Ebola ist wie Krieg

Ehepaar Gates gibt im Jahr 4 Milliarden Dollar für Beseitigung von Armut und Krankheit aus.

US-Milliardär Bill Gates hat die Weltgemeinschaft aufgefordert, Lehren aus der Verbreitung von Ebola zu ziehen und sich besser gegen neue Epidemien zu wappnen. Möglicherweise werde in der Zukunft eine noch schlimmere Infektionskrankheit als Ebola auftreten, sagte der Microsoft-Gründer in einem Interview in Berlin. Als Konsequenz aus der Ausbreitung von Ebola in Westafrika solle sich die internationale Gemeinschaft daher fragen: „Sind wir so vorbereitet, wie wir es sein sollten? Ein guter Vergleich sind unsere Vorbereitungen auf einen Krieg – wir haben Flugzeuge und wir trainieren“, sagte Gates mit Blick auf Vorkehrungen für neue Epidemien.

Gates ist laut der Rangliste des US-Magazins „Forbes“ mit einem Vermögen von rund 70 Milliarden Euro der reichste Mann der Welt. Die von ihm und seiner Frau Melinda gegründete gemeinnützige Stiftung stellt jährlich rund vier Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro) für die Bekämpfung von Armut und Krankheiten bereit.

Gates ist einer der Initiatoren der globalen Impfallianz Gavi, für die vorgestern in Berlin eine Geberkonferenz über die Bühne gegangen ist. Dabei wurden insgesamt 6,61 Milliarden Euro für Impfprogramme zustande gebracht.

Nach Angaben der UNO starben seit dem Ausbruch von Ebola vor rund einem Jahr in Westafrika fast 9000 Menschen. Weltbank-Chef Jim Yong Kim stellte kürzlich fest, die Weltgemeinschaft sei auf drohende neue Krisen vom Ausmaß der Ebola-Epidemie nicht ausreichend vorbereitet.

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