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Mutter soll Sohn vernachlässigt haben: Freispruch

43-Jährige stand gestern deswegen vor Gericht.

SALZBURG. Vom Vorwurf des „Quälens oder Vernachlässigens unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen“ sowie vom Vorwurf der „fortgesetzten Gewaltausübung“ wurde gestern in Salzburg die Mutter (43) eines inzwischen 16-jährigen Straftäters freigesprochen. Die Pongauerin hatte die Anschuldigungen bestritten. Ab einem Alter von elf Jahren sei ihr Sohn nicht zu bändigen gewesen, sagte sie. Als er noch Volksschüler war, könne es vorgekommen sein, dass sie ihn ins Gesicht oder auf das Gesäß geschlagen habe – „aber niemals mit einem Gürtel“. Auch ihr Lebensgefährte (51) soll zugeschlagen haben. Seit 2008 war sie mit dem Jugendamt in Kontakt. Laut Staatsanwalt soll sie ihre Aufsichtpflicht durch nächtelange Abwesenheit vernachlässigt und Alkoholmissbrauch begangen haben. Er gab der Mutter eine Mitschuld daran, dass ihr Sohn auf die schiefe Bahn geraten war. Mit 14 war er wegen 25 Straftaten verurteilt worden.

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