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Schaden nach Brückeneinsturz geht in die Millionen

frohnleiten. Nach dem Brückeneinsturz an der S 35 in Frohn­leiten haben am Montag die Absicherungsarbeiten begonnen. Das befürchtete Verkehrschaos blieb weitgehend aus, der Schienenersatzverkehr für rund 10.000 Bahnkunden verlief gut, aber am Rande der Kapazität. Der Schaden für die Asfinag wurde vorerst auf einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag geschätzt. Auch bei den ÖBB geht er in die Millionen. Die Verantwortlichen der Bundesbahnen rechnen täglich mit einem möglicherweise sechsstelligen Euro-Betrag an Schaden. „Wir werden uns aber jedenfalls schadlos halten, denn es war ja nicht unsere Schuld“, erklärte Sprecher Christoph Posch. Die hohen Kosten für die alternative Beförderung der werktags rund 10.000 Fahrgäste ergeben sich aus der Anmietung von Bussen, Bezahlung von Lenkern, Überstunden, aber auch aus Pönalen wegen Frachtverzögerungen.

Bei den Sicherungsarbeiten soll so schnell wie möglich ein Betonpfropfen als Stütze für das hängende Brückenteil gegossen werden. Sobald dieser ausgehärtet und ein Abrutschen des mehrere Dutzend Meter langen Teils nicht weiter möglich ist, könne die Schnellstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden, meinte ein Asfinag-Sprecher. Wie lange die Beseitigung der zerstörten Teile und der Neubau der Brücke dauern werden, stand am Montag noch nicht fest. Ebenso unklar ist weiterhin die Ursache für den Einsturz am Samstagabend.

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